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Gebrauchs- und Montageanweisung
Backofen
Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs- und Montageanweisung vor
Aufstellung – Installation – Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden.
de-DE M.-Nr. 09 863 580
Inhalt
2
Sicherheitshinweise und Warnungen .................................................................. 5
Ihr Beitrag zum Umweltschutz........................................................................... 14
Übersicht Backofen............................................................................................. 15
Bedienelemente Backofen ................................................................................. 16
Betriebsartenwähler ............................................................................................. 17
Temperaturwähler ................................................................................................. 17
Zeitschaltuhr ......................................................................................................... 17
Display .............................................................................................................17
Tasten ..............................................................................................................17
Ausstattung.......................................................................................................... 18
Modellbezeichnung .............................................................................................. 18
Typenschild .......................................................................................................... 18
Lieferumfang ......................................................................................................... 18
Mitgeliefertes und nachkaufbares Zubehör........................................................... 18
Aufnahmegitter.................................................................................................18
Universalblech und Rost mit Ausziehschutz .................................................... 19
FlexiClip-Vollauszüge HFC92..........................................................................20
Backofensteuerung .............................................................................................. 23
Sicherheitseinrichtungen Backofen....................................................................... 23
Inbetriebnahmesperre für den Backofen .....................................................23
Kühlgebläse......................................................................................................23
Durchlüftete Tür ................................................................................................ 23
PerfectClean veredelte Oberflächen ..................................................................... 24
Katalytisch emaillierte Oberflächen ...................................................................... 24
Erste Inbetriebnahme.......................................................................................... 25
Vor der Erstinbetriebnahme................................................................................... 25
Tageszeit erstmalig einstellen ............................................................................... 25
Backofen erstmalig aufheizen ............................................................................... 26
Übersicht der Betriebsarten............................................................................... 27
Bedienung Backofen........................................................................................... 28
Tipps zum Energiesparen...................................................................................... 28
Einfache Bedienung .............................................................................................. 30
Kühlgebläse........................................................................................................... 30
Garraum vorheizen ................................................................................................ 31
Zeitschaltuhr........................................................................................................ 32
Display................................................................................................................... 32
Symbole im Display .........................................................................................32
Inhalt
3
Tasten.................................................................................................................... 32
Prinzip der Zeiteinstellung ..................................................................................... 33
Anzeige von Zeiten ...........................................................................................33
Nach Ablauf von Zeiten .................................................................................... 33
Kurzzeit nutzen.................................................................................................. 34
Kurzzeit einstellen.............................................................................................34
Kurzzeit ändern ................................................................................................ 35
Kurzzeit löschen ...............................................................................................35
Garvorgänge automatisch ein- und ausschalten .................................................. 36
Garzeit einstellen .............................................................................................. 36
Nach Ablauf der Garzeit: .................................................................................. 37
Garzeit und Garzeitende einstellen...................................................................38
Garzeit ändern.................................................................................................. 39
Garzeit löschen.................................................................................................40
Garzeitende löschen.........................................................................................40
Tageszeit ändern ................................................................................................... 41
Einstellungen ändern............................................................................................. 42
Backen.................................................................................................................. 44
Hinweise zu den Backtabellen .............................................................................. 45
Backtabellen.......................................................................................................... 46
Rührteig............................................................................................................46
Knetteig ............................................................................................................48
Hefeteig/Quark-Öl-Teig ....................................................................................50
Biskuitteig.........................................................................................................52
Brandteig, Blätterteig, Eiweißgebäck ............................................................... 53
Braten ................................................................................................................... 54
Hinweise zu den Brattabellen................................................................................ 55
Brattabellen ........................................................................................................... 56
Rind, Kalb......................................................................................................... 56
Schwein............................................................................................................57
Lamm, Wild ......................................................................................................58
Geflügel, Fisch.................................................................................................. 59
Niedertemperaturgaren ...................................................................................... 60
Grillen ................................................................................................................... 62
Hinweise zur Grilltabelle ........................................................................................ 64
Grilltabelle.............................................................................................................. 65
Weitere Anwendungen........................................................................................ 66
Auftauen ................................................................................................................ 66
Einkochen.............................................................................................................. 67
Inhalt
4
Trocknen/Dörren.................................................................................................... 68
Bräunungsgaren .................................................................................................... 69
Tiefkühlprodukte/Fertiggerichte ............................................................................ 70
Geschirr wärmen ................................................................................................... 70
Reinigung und Pflege.......................................................................................... 71
Ungeeignete Reinigungsmittel .............................................................................. 71
Tipps...................................................................................................................... 72
Normale Verschmutzungen ................................................................................... 72
Dichtung reinigen .............................................................................................72
Hartnäckige Verschmutzungen (außer FlexiClip-Vollauszüge) .............................. 73
Hartnäckige Verschmutzungen an den FlexiClip-Vollauszügen ............................ 73
Verschmutzungen der katalytisch emaillierten Rückwand.................................... 74
Verschmutzungen durch Gewürze, Zucker oder Ähnliches entfernen ............. 74
Öl- und Fettverschmutzungen entfernen.......................................................... 74
Tür ausbauen......................................................................................................... 75
Tür auseinanderbauen......................................................................................76
Tür einbauen.......................................................................................................... 79
Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen ausbauen .......................................... 80
Rückwand ausbauen............................................................................................. 80
Oberhitze-/Grillheizkörper herunterklappen .......................................................... 81
Was tun, wenn ... ................................................................................................. 82
Kundendienst....................................................................................................... 85
Kontakt bei Störungen .......................................................................................... 85
Garantie................................................................................................................. 85
Elektroanschluss ................................................................................................. 86
Maßskizzen für den Einbau ................................................................................ 88
Abmessungen und Schrankausschnitt.................................................................. 88
Einbau in einen Unterschrank........................................................................... 88
Einbau in einen Hochschrank...........................................................................89
Detailmaße der Backofenfront............................................................................... 90
Einbau Backofen ................................................................................................. 91
Angaben für Prüfinstitute.................................................................................... 92
Prüfspeisen nach EN60350-1............................................................................... 92
Energieeffizienzklasse .......................................................................................... 93
Datenblätter für Haushaltsbacköfen.................................................................93
Sicherheitshinweise und Warnungen
5
Dieser Backofen entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbe-
stimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schä-
den an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung aufmerksam
durch, bevor Sie den Backofen in Betrieb nehmen. Sie enthält
wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch
und die Wartung. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schä-
den am Backofen.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die
infolge von Nichtbeachtung dieser Hinweise verursacht werden.
Bewahren Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung auf, und
geben Sie sie an einen eventuellen Nachbesitzer weiter.
Sicherheitshinweise und Warnungen
6
Bestimmungsgemäße Verwendung
Dieser Backofen ist für die Verwendung im Haushalt und in haus-
haltsähnlichen Aufstellumgebungen bestimmt.
Dieser Backofen ist nicht für die Verwendung im Außenbereich be-
stimmt.
Verwenden Sie den Backofen ausschließlich im haushaltsüblichen
Rahmen zum Backen, Braten, Grillen, Garen, Auftauen, Einkochen
und Trocknen von Lebensmitteln.
Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig.
Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geis-
tigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in
der Lage sind, den Backofen sicher zu bedienen, müssen bei der
Bedienung beaufsichtigt werden.
Diese Personen dürfen den Backofen nur ohne Aufsicht bedienen,
wenn ihnen dieser so erklärt wurde, dass sie ihn sicher bedienen
können. Sie müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung
erkennen und verstehen können.
Dieser Backofen ist wegen besonderer Anforderungen (z.B. be-
züglich Temperatur, Feuchtigkeit, chemischer Beständigkeit, Abrieb-
festigkeit und Vibration) mit einem Spezial-Leuchtmittel ausgestattet.
Dieses Spezial-Leuchtmittel darf nur für die vorgesehene Verwen-
dung genutzt werden. Es ist nicht zur Raumbeleuchtung geeignet.
Sicherheitshinweise und Warnungen
7
Kinder im Haushalt
Kinder unter acht Jahren müssen vom Backofen ferngehalten
werden, es sei denn, sie werden ständig beaufsichtigt.
Kinder ab acht Jahren dürfen den Backofen nur ohne Aufsicht
bedienen, wenn ihnen der Backofen so erklärt wurde, dass sie ihn
sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer
falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
Kinder dürfen den Backofen nicht ohne Aufsicht reinigen oder
warten.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Backofens
aufhalten. Lassen Sie Kinder niemals mit dem Backofen spielen.
Erstickungsgefahr! Kinder können sich beim Spielen in Verpa-
ckungsmaterial (z.B. Folien) einwickeln oder es sich über den Kopf
ziehen und ersticken. Halten Sie Verpackungsmaterial von Kindern
fern.
Verbrennungsgefahr! Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher
auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Der Backofen er-
wärmt sich an der Türscheibe, der Bedienblende und den Austritts-
öffnungen für die Garraumluft. Hindern Sie Kinder daran, den Back-
ofen während des Betriebs zu berühren.
Verletzungsgefahr! Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal
15kg. Kinder können sich an der geöffneten Tür verletzen.
Hindern Sie Kinder daran, sich auf die geöffnete Tür zu stellen, zu
setzen oder sich daran zu hängen.
Sicherheitshinweise und Warnungen
8
Technische Sicherheit
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder
Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entste-
hen. Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen dürfen
nur von Miele autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
Beschädigungen am Backofen können Ihre Sicherheit gefährden.
Kontrollieren Sie ihn auf sichtbare Schäden. Nehmen Sie niemals
einen beschädigten Backofen in Betrieb.
Der zuverlässige und sichere Betrieb des Backofens ist nur dann
gewährleistet, wenn der Backofen an das öffentliche Stromnetz an-
geschlossen ist.
Die elektrische Sicherheit des Backofens ist nur dann gewährleis-
tet, wenn er an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem
angeschlossen wird. Diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung
muss vorhanden sein. Lassen Sie im Zweifelsfall die Elektroinstallati-
on durch eine Elektro-Fachkraft prüfen.
Die Anschlussdaten (Frequenz und Spannung) auf dem Typen-
schild des Backofens müssen unbedingt mit denen des Elektronet-
zes übereinstimmen, damit keine Schäden am Backofen auftreten.
Vergleichen Sie diese vor dem Anschließen. Fragen Sie im Zweifels-
fall eine Elektro-Fachkraft.
Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel gewähren nicht die
nötige Sicherheit (Brandgefahr). Schließen Sie den Backofen damit
nicht an das Elektronetz an.
Verwenden Sie den Backofen nur im eingebauten Zustand, damit
die sichere Funktion gewährleistet ist.
Dieser Backofen darf nicht an nicht stationären Aufstellungsorten
(z.B. Schiffen) betrieben werden.
Garantieansprüche gehen verloren, wenn der Backofen nicht von
einem von Miele autorisierten Kundendienst repariert wird.
Sicherheitshinweise und Warnungen
9
Das Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie das Verän-
dern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und
führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Backofens.
Öffnen Sie niemals das Gehäuse des Backofens.
Nur bei Originalersatzteilen gewährleistet Miele, dass sie die
Sicherheitsanforderungen erfüllen. Defekte Bauteile dürfen nur
gegen solche ausgetauscht werden.
Bei Backöfen, die ohne Anschlussleitung ausgeliefert werden oder
beim Austausch einer beschädigten Anschlussleitung muss eine
spezielle Anschlussleitung durch eine von Miele autorisierte Fach-
kraft installiert werden (siehe Kapitel „Elektroanschluss“).
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss
der Backofen vollständig vom Elektronetz getrennt sein, z.B. wenn
die Garraumbeleuchtung defekt ist (siehe Kapitel „Was tun,
wenn ...“). Stellen Sie dies sicher, indem Sie
die Sicherungen der Elektroinstallation ausschalten oder
die Schraubsicherungen der Elektroinstallation ganz heraus-
schrauben oder
den Netzstecker (falls vorhanden) aus der Steckdose ziehen.
Ziehen Sie dabei nicht an der Netzanschlussleitung, sondern am
Netzstecker.
Der Backofen benötigt für den einwandfreien Betrieb eine ausrei-
chende Kühlluftzufuhr. Achten Sie darauf, dass die Kühlluftzufuhr
nicht beeinträchtigt wird (z.B. durch den Einbau von Wärmeschutz-
leisten im Umbauschrank). Darüber hinaus darf die erforderliche
Kühlluft nicht durch andere Wärmequellen (z.B. Festbrennstoff-Öfen)
übermäßig erwärmt werden.
Wenn der Backofen hinter einer Möbelfront (z.B. einer Tür) einge-
baut wurde, schließen Sie diese niemals, während Sie den Backofen
verwenden. Hinter der geschlossenen Möbelfront stauen sich Wärme
und Feuchtigkeit. Dadurch können Backofen, Umbauschrank und
Fußboden beschädigt werden. Schließen Sie eine Möbeltür erst,
wenn der Backofen vollständig abgekühlt ist.
Sicherheitshinweise und Warnungen
10
Sachgemäßer Gebrauch
Verbrennungsgefahr!
Der Backofen wird im Betrieb heiß.
Sie können sich an Heizkörpern, Garraum, Gargut und Zubehör
verbrennen.
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausneh-
men von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
Gegenstände in der Nähe des eingeschalteten Backofens können
durch die hohen Temperaturen anfangen zu brennen.
Verwenden Sie den Backofen niemals zum Beheizen von Räumen.
Öle und Fette können sich bei Überhitzung entzünden. Lassen Sie
den Backofen bei Arbeiten mit Ölen und Fetten niemals unbeaufsich-
tigt.
Löschen Sie niemals Öl- und Fettbrände mit Wasser. Schalten Sie
den Backofen aus und ersticken Sie die Flammen, indem Sie die Tür
geschlossen lassen.
Beim Grillen von Lebensmitteln führen zu lange Grillzeiten zum
Austrocknen und eventuell zur Selbstentzündung des Grillguts.
Halten Sie die empfohlenen Grillzeiten ein.
Einige Lebensmittel trocknen schnell aus und können sich durch
die hohen Grilltemperaturen selbst entzünden.
Verwenden Sie niemals Grillbetriebsarten zum Aufbacken von Bröt-
chen oder Brot und zum Trocknen von Blumen oder Kräutern. Ver-
wenden Sie die Betriebsarten Heißluft plus oder Ober-/Unterhit-
ze.
Sicherheitshinweise und Warnungen
11
Wenn Sie bei der Zubereitung von Lebensmitteln alkoholische Ge-
tränke verwenden, beachten Sie, dass Alkohol bei hohen Temperatu-
ren verdampft. Dieser Dampf kann sich an den heißen Heizkörpern
entzünden.
Bei der Restwärmenutzung zum Warmhalten von Speisen kann
durch hohe Luftfeuchtigkeit und Kondenswasser Korrosion im Back-
ofen entstehen. Auch die Bedienblende, die Arbeitsplatte oder der
Umbauschrank können beschädigt werden.
Schalten Sie den Backofen niemals aus, sondern stellen Sie die
niedrigste Temperatur in der gewählten Betriebsart ein. Das Kühlge-
bläse bleibt dann automatisch eingeschaltet.
Speisen, die im Garraum warmgehalten oder aufbewahrt werden,
können austrocknen und die austretende Feuchtigkeit kann zu Korro-
sion im Backofen führen.
Decken Sie die Speisen daher ab.
Das Email des Garraumbodens kann durch einen Wärmestau rei-
ßen oder abplatzen.
Legen Sie den Garraumboden niemals z.B. mit Alufolie oder Back-
ofen-Schutzfolie aus.
Wenn Sie den Garraumboden als Stellfläche bei Zubereitungen oder
zum Geschirr wärmen nutzen wollen, verwenden Sie dazu aus-
schließlich die Betriebsarten Heißluft plus oder Bräunungsga-
ren.
Das Email des Garraumbodens kann durch Hin- und Herschieben
von Gegenständen beschädigt werden.
Wenn Sie Töpfe, Pfannen oder Geschirr auf den Garraumboden stel-
len, schieben Sie diese Gegenstände darauf nicht hin und her.
Sicherheitshinweise und Warnungen
12
Wenn eine kalte Flüssigkeit auf eine heiße Oberfläche gegossen
wird, entsteht Dampf, der zu starken Verbrühungen führen kann.
Darüber hinaus können heiße emaillierte Oberflächen durch den
plötzlichen Temperaturwechsel beschädigt werden.
Gießen Sie niemals kalte Flüssigkeiten direkt auf heiße emaillierte
Oberflächen.
Es ist wichtig, dass die Temperatur in der Speise gleichmäßig ver-
teilt wird und auch genügend hoch ist.
Wenden Sie Speisen oder rühren Sie sie um, damit sie gleichmäßig
erhitzt werden.
Nicht backofentaugliches Kunststoffgeschirr schmilzt bei hohen
Temperaturen und kann den Backofen beschädigen oder anfangen
zu brennen.
Verwenden Sie nur backofentaugliches Kunststoffgeschirr. Beachten
Sie die Angaben des Geschirrherstellers.
In geschlossenen Dosen entsteht beim Einkochen und Erhitzen
Überdruck, durch den sie platzen können.
Verwenden Sie den Backofen nicht zum Einkochen und Erhitzen von
Dosen.
Sie können sich an der geöffneten Tür des Backofens verletzen
oder darüber stolpern.
Lassen Sie die Tür nicht unnötig offen stehen.
Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal 15kg. Stellen oder set-
zen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, und stellen Sie keine schwe-
ren Gegenstände darauf ab. Achten Sie auch darauf, dass Sie nichts
zwischen Tür und Garraum einklemmen. Der Backofen kann beschä-
digt werden.
Sicherheitshinweise und Warnungen
13
Für Backöfen mit Edelstahlfront gilt:
Die beschichtete Edelstahlfläche wird durch Klebemittel beschä-
digt und verliert die schützende Wirkung vor Verschmutzungen. Kle-
ben Sie keine Haftnotizen, transparentes Klebeband, Abdeck-Klebe-
band oder andere Klebemittel auf die Edelstahlfläche.
Die Fläche ist kratzempfindlich. Selbst Magnete können Kratzer
hervorrufen.
Reinigung und Pflege
Der Dampf eines Dampfreinigers kann an spannungsführende Tei-
le gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwenden Sie zur Reinigung des Backofens niemals einen
Dampfreiniger.
Durch Kratzer kann das Glas der Türscheiben zerstört werden.
Verwenden Sie zur Reinigung der Türscheiben keine Scheuermittel,
keine harten Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metall-
schaber.
Die Aufnahmegitter können ausgebaut werden (siehe Kapitel „Rei-
nigung und Pflege“).
Bauen Sie sie wieder korrekt ein.
Die katalytisch emaillierte Rückwand kann zu Reinigungszwecken
ausgebaut werden (siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“).
Bauen Sie sie wieder korrekt ein und verwenden Sie den Backofen
niemals ohne eingebaute Rückwand.
Zubehör
Verwenden Sie ausschließlich Miele Originalzubehör. Wenn andere
Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Garantie,
Gewährleistung und/oder Produkthaftung verloren.
Ihr Beitrag zum Umweltschutz
14
Entsorgung der Transportver-
packung
Die Verpackung schützt das Gerät vor
Transportschäden. Die Verpackungsma-
terialien sind nach umweltverträglichen
und entsorgungstechnischen Gesichts-
punkten ausgewählt und deshalb recy-
celbar.
Das Rückführen der Verpackung in den
Materialkreislauf spart Rohstoffe und
verringert das Abfallaufkommen. Ihr
Fachhändler nimmt die Verpackung zu-
rück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektro- und Elektronikgeräte enthalten
vielfach wertvolle Materialien. Sie ent-
halten auch bestimmte Stoffe, Gemi-
sche und Bauteile, die für ihre Funktion
und Sicherheit notwendig waren. Im
Hausmüll sowie bei nicht sachgemäßer
Behandlung können sie der menschli-
chen Gesundheit und der Umwelt scha-
den. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf
keinen Fall in den Hausmüll.
Nutzen Sie stattdessen die offiziellen,
eingerichteten Sammel- und Rücknah-
mestellen zur Abgabe und Verwertung
der Elektro- und Elektronikgeräte bei
Kommune, Händler oder Miele. Für das
Löschen etwaiger personenbezogener
Daten auf dem zu entsorgenden Altge-
rät sind Sie gesetzmäßig eigenverant-
wortlich. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr
Altgerät bis zum Abtransport kindersi-
cher aufbewahrt wird.
Übersicht Backofen
15
aBedienelemente Backofen
bOberhitze-/Grillheizkörper
cKatalytisch emaillierte Rückwand mit Ansaugöffnungen für die Gebläse
dAufnahmegitter mit 3Ebenen
eFrontrahmen mit Typenschild
fTür
Bedienelemente Backofen
16
aBetriebsartenwähler
bZeitschaltuhr
cTemperaturwähler
Bedienelemente Backofen
17
Betriebsartenwähler
Mit dem Betriebsartenwähler wählen
Sie die Betriebsarten und schalten die
Garraumbeleuchtung separat ein.
Sie können ihn rechts- und linksherum
drehen.
Wenn er auf Position0 steht, können
Sie ihn durch Druck versenken.
Betriebsarten
Beleuchtung
Ober-/Unterhitze
Unterhitze
Grill
Schnellaufheizen
Heißluft plus
Umluftgrill
Bräunungsgaren
Temperaturwähler
Mit dem Temperaturwähler wählen Sie
die Temperaturen für die Garvorgänge.
Sie können ihn rechtsherum bis zum
Anschlag und wieder zurück drehen.
Wenn er auf Position steht, können
Sie ihn durch Druck versenken.
Die Temperaturskala finden Sie auf dem
Temperaturwähler und zusätzlich auf
der Bedienblende.
Zeitschaltuhr
Sie bedienen die Zeitschaltuhr über das
Display und die Tasten, OK und.
Display
Im Display werden die Tageszeit oder
Ihre Einstellungen angezeigt.
Es wird leicht abgedunkelt, wenn Sie
keine Einstellungen vornehmen.
Weitere Informationen finden Sie im Ka-
pitel „Zeitschaltuhr.
Tasten
Die Modelle verfügen über Drucktasten.
Ausstattung
18
Modellbezeichnung
Eine Auflistung der beschriebenen Mo-
delle finden Sie auf der Rückseite.
Typenschild
Das Typenschild ist bei geöffneter Tür
auf dem Frontrahmen zu sehen.
Dort finden Sie die Modellbezeichnung
Ihres Backofens, die Fabrikationsnum-
mer sowie die Anschlussdaten (Netz-
spannung/Frequenz/maximaler An-
schlusswert).
Halten Sie diese Informationen bereit,
wenn Sie Fragen oder Probleme haben,
damit Miele Ihnen gezielt weiterhelfen
kann.
Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind:
die Gebrauchs- und Montageanwei-
sung zur Bedienung der Backofen-
funktionen
Schrauben zur Befestigung Ihres
Backofens im Umbauschrank
diverses Zubehör
Mitgeliefertes und nachkaufba-
res Zubehör
Ausstattung je nach Modell!
Grundsätzlich verfügt Ihr Backofen
über Aufnahmegitter, Universalblech
und Back-& Bratrost (kurz: Rost).
In Abhängigkeit vom Modell ist Ihr
Backofen darüber hinaus teilweise mit
weiterem, hier aufgeführtem Zubehör
ausgestattet.
Alle aufgeführten Zubehöre sowie Reini-
gungs- und Pflegemittel sind auf die
Miele Backöfen abgestimmt.
Sie können sie über den Miele Web-
shop, den Miele Kundendienst oder Ih-
ren Miele Fachhändler beziehen.
Geben Sie bei einer Bestellung die
Modellbezeichnung Ihres Backofens
und die Bezeichnung des gewünschten
Zubehörs an.
Aufnahmegitter
Im Garraum befinden sich auf der rech-
ten und linken Seite die Aufnahmegitter
mit den Ebenen zum Einschieben
des Zubehörs.
Die Bezeichnung der Ebenen können
Sie auf dem Frontrahmen ablesen.
Jede Ebene besteht aus zwei überein-
anderliegenden Streben.
Die Zubehöre (z.B. Rost) werden zwi-
schen den Streben eingeschoben.
Die FlexiClip-Vollauszüge (falls vorhan-
den) werden auf der unteren Strebe ein-
gebaut.
Sie können die Aufnahmegitter ausbau-
en (siehe Kapitel „Reinigung und Pfle-
ge“).
Ausstattung
19
Universalblech und Rost mit Auszieh-
schutz
Universalblech HUBB92:
Rost HBBR92:
Schieben Sie diese Zubehöre immer
zwischen den Streben einer Ebene in
die Aufnahmegitter ein.
Schieben Sie den Rost immer mit der
Stellfläche nach unten ein.
An den kurzen Seiten dieser Zubehöre
befindet sich ein Ausziehschutz. Er ver-
hindert, dass die Zubehöre aus den
Aufnahmegittern herausrutschen, wenn
Sie sie nur teilweise herausziehen
möchten.
Schieben Sie die Teile mit dem Aus-
ziehschutz nach hinten ein.
Wenn Sie das Universalblech mit aufge-
legtem Rost verwenden, wird das Uni-
versalblech zwischen den Streben einer
Ebene eingeschoben und der Rost au-
tomatisch oberhalb.
Ausstattung
20
FlexiClip-Vollauszüge HFC92
Sie können die FlexiClip-Vollauszüge in
jeder Ebene einbauen.
Schieben Sie die FlexiClip-Vollauszü-
ge erst vollständig in den Garraum,
bevor Sie Zubehöre daraufschieben.
Die Zubehöre werden dann automa-
tisch sicher zwischen den Rastnasen
vorn und hinten eingesetzt und ge-
gen Herunterrutschen gesichert.
Die Belastbarkeit der FlexiClip-Vollaus-
züge beträgt maximal 15kg.
FlexiClip-Vollauszüge ein- und aus-
bauen
Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschal-
tet sein. Der Garraum muss abge-
kühlt sein.
Die FlexiClip-Vollauszüge werden zwi-
schen den Streben einer Ebene einge-
baut.
Bauen Sie den FlexiClip-Vollauszug mit
dem Miele Schriftzug rechts ein.
Ziehen Sie die FlexiClip-Vollauszüge
beim Einbau oder Ausbau nicht aus-
einander.
Haken Sie den FlexiClip-Vollauszug
vorn auf der unteren Strebe einer
Ebene ein (1.) und schieben Sie ihn
entlang der Strebe in den Garraum
(2.).
Ausstattung
21
Rasten Sie den FlexiClip-Vollauszug
auf der unteren Strebe der Ebene ein
(3.).
Sollten die FlexiClip-Vollauszüge
nach dem Einbau blockieren, müs-
sen Sie sie einmal kräftig herauszie-
hen.
Um einen FlexiClip-Vollauszug auszu-
bauen:
Schieben Sie den FlexiClip-Vollaus-
zug vollständig ein.
Heben Sie den FlexiClip-Vollauszug
vorn an (1.) und ziehen Sie ihn ent-
lang der Strebe der Ebene heraus (2.).
Grill-& Bratblech HGBB92
Das Grill-& Bratblech wird in das Uni-
versalblech gelegt.
Beim Grillen oder Braten schützt es den
abtropfenden Fleischsaft vor dem Ver-
brennen, damit dieser weiterverwendet
werden kann.
Die emaillierte Oberfläche ist
PerfectClean veredelt.
Runde Backformen
Die ungelochte runde Backform
HBF27-1 ist gut geeignet für die Zube-
reitung von Pizza, flachen Kuchen aus
Hefe- oder Rührteig, süßen und herz-
haften Tartes, überbackenen Desserts,
Fladenbrot oder zum Aufbacken tiefge-
kühlter Kuchen oder Pizza.
Die gelochte runde Backform
HBFP27-1 wurde speziell für die Zube-
reitung von Backwaren aus frischem
Hefe- und Quark-Öl-Teig, Brot und
Brötchen entwickelt.
Die feine Lochung unterstützt die Bräu-
nung auf der Unterseite.
Sie können sie auch zum Trocknen/Dör-
ren verwenden.
Die emaillierte Oberfläche ist
PerfectClean veredelt.
Ausstattung
22
Gourmet-Bräter HUB
Bräterdeckel HBD
Die Miele Gourmet-Bräter werden auf
den Rost gesetzt. Die Oberfläche der
Bräter ist mit einer Antihaftversiegelung
beschichtet.
Die Gourmet-Bräter gibt es in unter-
schiedlichen Tiefen. Breite und Höhe
sind gleich. Sie sind für Induktions-
Kochfelder geeignet.
Passende Deckel sind separat erhält-
lich. Geben Sie beim Kauf die Modell-
bezeichnung an.
Tiefe: 22cm Tiefe: 35cm *
HUB62-22 HUB62-35
HBD60-22 HBD60-35
* In Garräumen mit 3Ebenen können Brä-
ter und Deckel nicht zusammen einge-
setzt werden, da die Gesamthöhe die
verfügbare Garraumhöhe überschreitet.
Backstein HBS60
Mit dem Backstein erzielen Sie ein opti-
males Backergebnis bei Gerichten, die
einen kross abgebackenen Boden ha-
ben sollen, wie Pizza, Quiche, Brot,
Brötchen, pikante Gebäcke oder Ähnli-
ches.
Der Backstein besteht aus feuerfester
Keramik und ist glasiert. Er wird auf den
Rost gelegt.
Zum Auflegen und Herunternehmen des
Backguts liegt ein Schieber aus unbe-
handeltem Holz bei.
Katalytisch emailliertes Zubehör
Rückwand
Bestellen Sie das Ersatzteil, wenn das
katalytische Email durch unsachgemä-
ße Handhabung oder sehr starke Ver-
schmutzung unwirksam geworden ist.
Geben Sie bei der Bestellung die Mo-
dellbezeichnung Ihres Backofens an.
Miele Allzweck-Mikrofasertuch
Mit dem Mikrofasertuch können Sie
leichte Verschmutzungen und Fingerab-
drücke gut beseitigen.
Miele Backofenreiniger
Der Backofenreiniger ist für die Entfer-
nung sehr hartnäckiger Verschmutzun-
gen geeignet. Ein Aufheizen des Gar-
raums ist nicht erforderlich.
Ausstattung
23
Backofensteuerung
Die Backofensteuerung ermöglicht die
Nutzung der verschiedenen Betriebsar-
ten zum Backen, Braten und Grillen.
Darüber hinaus bietet sie:
Tageszeitanzeige
Kurzzeit
Automatisches Ein- und Ausschalten
von Garvorgängen
Wahl individueller Einstellungen
Sicherheitseinrichtungen
Backofen
Inbetriebnahmesperre für den
Backofen
Die Inbetriebnahmesperre sichert den
Backofen gegen ungewollte Bedienung
(siehe Kapitel „Zeitschaltuhr – Einstel-
lungen ändern – “).
Wenn die Inbetriebnahmesperre einge-
schaltet ist, erscheint im Display.
Kühlgebläse
Das Kühlgebläse schaltet automatisch
bei jedem Garvorgang ein. Es sorgt da-
für, dass die heiße Garraumluft mit kal-
ter Raumluft gemischt und abgekühlt
wird, bevor sie zwischen Tür und Be-
dienblende austritt.
Nach einem Garvorgang läuft das Kühl-
gebläse nach, damit sich keine Luft-
feuchtigkeit im Garraum, an der Bedien-
blende oder am Umbauschrank nieder-
schlagen kann.
Dieser Kühlgebläsenachlauf schaltet
automatisch nach einer gewissen Zeit
aus.
Durchlüftete Tür
Die Tür ist aus zum Teil wärmereflektie-
rend beschichteten Glasscheiben auf-
gebaut.
Im Betrieb wird zusätzlich Luft durch die
Tür geleitet, so dass die Türaußenschei-
be kühl bleibt.
Sie können die Tür zu Reinigungszwe-
cken ausbauen und auseinanderbauen
(siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“).
Ausstattung
24
PerfectClean veredelte Ober-
flächen
PerfectClean veredelte Oberflächen
zeichnen sich durch hervorragenden
Antihafteffekt und außergewöhnlich ein-
fache Reinigung aus.
Zubereitetes Gargut lässt sich leicht ab-
lösen. Verschmutzungen nach Back-
oder Bratvorgängen lassen sich einfach
entfernen.
Sie können Ihr Gargut auf PerfectClean
veredelten Oberflächen schneiden und
zerteilen.
Verwenden Sie keine Keramik-Mes-
ser, da sie die PerfectClean veredelte
Oberfläche verkratzen.
PerfectClean veredelte Oberflächen
sind in ihrer Pflege vergleichbar mit
Glas.
Lesen Sie die Hinweise im Kapitel „Rei-
nigung und Pflege“, damit die Vorteile
des Antihafteffekts und der außerge-
wöhnlich einfachen Reinigung erhalten
bleiben.
PerfectClean veredelt sind:
Garraum
Universalblech
Grill- & Bratblech
runde Backform
Katalytisch emaillierte Oberflä-
chen
Die Rückwand des Garraums ist mit ka-
talytischem Email beschichtet, das sich
bei hohen Temperaturen selbstständig
von Öl- und Fettverschmutzungen rei-
nigt.
Lesen Sie die Hinweise im Kapitel „Rei-
nigung und Pflege“.
Erste Inbetriebnahme
25
Vor der Erstinbetriebnahme
Der Backofen darf nur im einge-
bauten Zustand betrieben werden.
Drücken Sie Betriebsarten- und Tem-
peraturwähler heraus, falls sie ver-
senkt sind.
Sie können die Tageszeit nur ändern,
wenn der Betriebsartenwähler auf Po-
sition0 steht.
Stellen Sie die Tageszeit ein.
Tageszeit erstmalig einstellen
Die Tageszeit wird im 24-Stunden-For-
mat angezeigt.
Nach dem Anschluss an das Elektro-
netz blinkt  im Display.
Sie stellen die Tageszeit blockweise ein:
erst die Stunden, dann die Minuten.
Bestätigen Sie mit OK.
Der Stunden-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Stunden
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Stunden werden gespeichert und
der Minuten-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Minuten
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Tageszeit wird gespeichert.
Sie können die Tageszeit auch im 12-
Stunden-Format anzeigen lassen, in-
dem Sie bei der Einstellung  den
Status wählen (siehe Kapitel „Zeit-
schaltuhr – Einstellungen ändern“).
Erste Inbetriebnahme
26
Backofen erstmalig aufheizen
Beim ersten Aufheizen des Backofens
können unangenehme Gerüche entste-
hen. Sie beseitigen diese, indem Sie
den leeren Backofen mindestens eine
Stunde aufheizen.
Sorgen Sie während des Aufheizvor-
gangs für eine gute Durchlüftung der
Küche.
Vermeiden Sie, dass die Gerüche in
andere Räume ziehen.
Entfernen Sie eventuell vorhandene
Aufkleber oder Schutzfolien von
Backofen und Zubehör.
Nehmen Sie das Zubehör aus dem
Garraum und reinigen Sie es (siehe
Kapitel „Reinigung und Pflege“).
Reinigen Sie den Garraum vor dem
Aufheizen mit einem feuchten Tuch
von eventuellem Staub und Verpa-
ckungsresten.
Wählen Sie die Betriebsart Heißluft
plus.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und
Kühlgebläse schalten ein.
Wählen Sie die maximal mögliche
Temperatur (250°C).
Heizen Sie den Backofen mindestens
eine Stunde auf.
Drehen Sie nach dem Aufheizvorgang
den Betriebsartenwähler auf Positi-
on0 und den Temperaturwähler auf
Position.
Verbrennungsgefahr! Lassen Sie
den Garraum vor der Reinigung von
Hand erst abkühlen.
Reinigen Sie den Garraum mit war-
mem Wasser, Handspülmittel und ei-
nem sauberen Schwammtuch oder
einem sauberen, feuchten Mikrofaser-
tuch.
Trocknen Sie die Oberflächen mit ei-
nem weichen Tuch.
Schließen Sie die Tür erst, wenn der
Garraum trocken ist.
Übersicht der Betriebsarten
27
Für die Zubereitung von Speisen stehen diverse Betriebsarten zur Verfügung.
Betriebsart Beschreibung
Ober-/Unterhitze Zum Backen und Braten von traditionellen Rezepten,
zum Zubereiten von Soufflés und zum Niedertemperatur-
garen.
Stellen Sie bei Rezepten aus älteren Kochbüchern die
Temperatur um 10°C niedriger ein als angegeben. Die
Garzeit ändert sich nicht.
Unterhitze Wählen Sie diese Betriebsart zum Ende der Garzeit,
wenn das Gargut mehr Bräunung auf der Unterseite be-
kommen soll.
Grill Zum Grillen von flachem Grillgut (z.B. Steaks) und zum
Überbacken.
Schnellaufheizen Zum schnellen Vorheizen des Garraums. Wechseln Sie
anschließend auf die Betriebsart, die Sie zum Garen ver-
wenden wollen.
Heißluft plus Zum Backen und Braten. Sie können in mehreren Ebe-
nen gleichzeitig garen. Sie können mit niedrigeren Tem-
peraturen garen als in der Betriebsart Ober-/Unterhit-
ze, da die Wärme sofort im Garraum verteilt wird.
Umluftgrill Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser (z.B.
Hähnchen). Sie können mit niedrigeren Temperaturen
grillen als in der Betriebsart Grill, da die Wärme so-
fort im Garraum verteilt wird.
Bräunungsgaren Zum Garen von Fleisch.
In dieser Betriebsart schaltet die Garraumbeleuchtung
nicht ein.
Bedienung Backofen
28
Tipps zum Energiesparen
Garvorgänge
Nehmen Sie sämtliches Zubehör aus
dem Garraum heraus, das Sie für
einen Garvorgang nicht benötigen.
Heizen Sie den Garraum nur dann
vor, wenn es laut Rezept oder Garta-
belle erforderlich ist.
Öffnen Sie die Tür möglichst nicht
während eines Garvorgangs.
Wählen Sie im Allgemeinen die niedri-
gere Temperaturangabe aus Rezept
oder Gartabelle und prüfen Sie das
Gargut nach der kürzeren angegebe-
nen Zeit.
Verwenden Sie am besten matte,
dunkle Backformen und Garbehälter
aus nicht reflektierenden Materialien
(emaillierter Stahl, hitzebeständiges
Glas, beschichteter Aluminiumguss).
Blanke Materialien wie Edelstahl oder
Aluminium reflektieren die Wärme, die
damit schlechter das Gargut erreicht.
Decken Sie auch den Garraumboden
oder den Rost nicht mit wärmereflek-
tierender Aluminiumfolie ab.
Überwachen Sie die Garzeit, um
Energieverschwendung beim Garen
von Lebensmitteln zu vermeiden.
Wenn möglich, stellen Sie eine Gar-
zeit ein oder verwenden Sie ein Spei-
senthermometer.
Für viele Gerichte können Sie die Be-
triebsart Heißluft plus verwenden.
Sie können damit bei niedrigeren
Temperaturen garen als bei Ober-/
Unterhitze, da die Wärme sofort
im Garraum verteilt wird. Darüber hin-
aus können Sie in mehreren Ebenen
gleichzeitig garen.
Bräunungsgaren ist eine innovati-
ve Betriebsart mit optimaler Wärme-
nutzung. Sie sparen bis zu 30%
Energie im Vergleich zu herkömmli-
chen Betriebsarten, wenn die Tür
während des Garvorgangs geschlos-
sen bleibt.
Nutzen Sie für Grillgerichte möglichst
die Betriebsart Umluftgrill. Sie
grillen dabei mit niedrigeren Tempera-
turen als in anderen Grillbetriebsarten
bei maximaler Temperatureinstellung.
Wenn möglich, bereiten Sie mehrere
Gerichte gleichzeitig zu. Stellen Sie
diese nebeneinander oder auf ver-
schiedene Ebenen.
Garen Sie Gerichte, die Sie nicht
gleichzeitig zubereiten können, mög-
lichst direkt nacheinander, um die be-
reits vorhandene Wärme zu nutzen.
Bedienung Backofen
29
Restwärmenutzung
Bei Garvorgängen mit Temperaturen
über 140°C und Garzeiten über
30Minuten können Sie die Tempera-
tur ca. 5Minuten vor dem Ende des
Garvorgangs auf die minimal einstell-
bare Temperatur reduzieren. Die vor-
handene Restwärme reicht aus, um
das Gargut zu Ende zu garen. Schal-
ten Sie den Backofen aber keinesfalls
aus (siehe Kapitel „Sicherheitshinwei-
se und Warnungen“).
Wenn Sie die katalytisch beschichte-
ten Teile reinigen möchten, starten
Sie den Reinigungsprozess am bes-
ten direkt nach einem Garvorgang.
Die vorhandene Restwärme verringert
den Energieverbrauch.
Bedienung Backofen
30
Einfache Bedienung
Geben Sie das Gargut in den Gar-
raum.
Wählen Sie mit dem Betriebsarten-
wähler die gewünschte Betriebsart.
Garraumbeleuchtung und Kühlgebläse
schalten ein.
Wählen Sie mit dem Temperaturwäh-
ler die gewünschte Temperatur.
Die Garraumbeheizung schaltet ein und
die Temperaturkontrolle erscheint ne-
ben der Tageszeit im Display:
Die Temperaturkontrolle leuchtet im-
mer, wenn die Garraumbeheizung ein-
geschaltet ist.
Sobald die gewählte Temperatur er-
reicht ist:
schaltet die Garraumbeheizung aus,
erlischt die Temperaturkontrolle.
Die Temperaturregelung sorgt dafür,
dass Garraumbeheizung und Tempera-
turkontrolle wieder einschalten, wenn
die Garraumtemperatur unter den ein-
gestellten Wert sinkt.
Nach dem Garvorgang:
Drehen Sie den Betriebsartenwähler
auf Position0 und den Temperatur-
wähler auf Position.
Nehmen Sie das Gargut aus dem
Garraum.
Kühlgebläse
Nach einem Garvorgang läuft das Kühl-
gebläse nach, damit sich keine Luft-
feuchtigkeit im Garraum, an der Bedien-
blende oder am Umbauschrank nieder-
schlagen kann.
Dieser Kühlgebläsenachlauf schaltet
automatisch nach einer gewissen Zeit
aus.
Bedienung Backofen
31
Garraum vorheizen
Das Vorheizen des Garraums ist nur bei
wenigen Zubereitungen erforderlich.
Sie können die meisten Zubereitungen
in den kalten Garraum geben, um die
Wärme schon während der Aufheizpha-
se zu nutzen.
Bei folgenden Zubereitungen und Be-
triebsarten sollten Sie vorheizen:
Heißluft plus
dunkle Brotteige
Roastbeef und Filet
Ober-/Unterhitze
Kuchen und Gebäck mit kurzer Back-
zeit (bis ca. 30Minuten)
empfindliche Teige (z.B. Biskuit)
dunkle Brotteige
Roastbeef und Filet
Schnellaufheizen
Mit der Betriebsart Schnellaufhei-
zen können Sie die Aufheizphase
verkürzen.
Verwenden Sie bei Pizza und emp-
findlichen Teigen (z.B. Biskuit, Klein-
gebäck) während der Vorheizphase
nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
Dieses Gargut wird sonst von oben
zu schnell gebräunt.
Wählen Sie Schnellaufheizen.
Wählen Sie die Temperatur.
Wechseln Sie auf die gewünschte Be-
triebsart, nachdem die Temperatur-
kontrolle zum ersten Mal erloschen
ist.
Geben Sie das Gargut in den Gar-
raum.
Zeitschaltuhr
32
Die Zeitschaltuhr bietet die folgenden
Funktionen:
Tageszeitanzeige
Kurzzeit
Automatisches Ein- und Ausschalten
von Garvorgängen
Ändern verschiedener Einstellungen
Die Bedienung der Zeitschaltuhr erfolgt
über das Display und die Tasten , OK
und .
Den verfügbaren Funktionen sind Sym-
bole zugeordnet.
Display
Symbole im Display
Je nach Position des Betriebsartenwäh-
lers und/oder Drücken einer Taste
erscheinen folgende Symbole:
Symbol/Funktion
Kurzzeit beliebig
Garzeit Be-
triebsart
Garzeitende
Temperaturkontrolle
Einstellung
0Status einer Einstellung
Inbetriebnahmesperre
Sie können eine Funktion nur in der zu-
geordneten Position des Betriebsarten-
wählers einstellen oder ändern.
Tasten
Taste Verwendung
Funktionen markieren
Zeiten verringern
Einstellungen aufrufen
Status einer Einstellung
ändern
Funktionen markieren
Zeiten erhöhen
Status einer Einstellung
ändern
OK Funktionen aufrufen
Eingestellte Zeiten und geän-
derte Einstellungen spei-
chern
Eingestellte Zeiten aufrufen
Stunden, Minuten oder Sekunden stel-
len Sie mit oder in 1er-Schritten
ein.
Wenn Sie eine Taste länger gedrückt
halten, wird der Ablauf beschleunigt.
Zeitschaltuhr
33
Prinzip der Zeiteinstellung
Grundsätzlich stellen Sie Zeiten block-
weise ein:
bei Tageszeit und Garzeiten erst die
Stunden, dann die Minuten,
bei einer Kurzzeit erst die Minuten,
dann die Sekunden.
Drücken Sie eine beliebige Taste.
Die der Position des Betriebsartenwäh-
lers entsprechenden Funktionen (,
) erscheinen.
Markieren Sie mit oder die ge-
wünschte Funktion.
Das entsprechende Symbol blinkt für
ca. 15Sekunden.
Bestätigen Sie mit OK, solange das
Symbol blinkt.
Die Funktion wird aufgerufen und der
linke Ziffernblock blinkt.
Nur solange der Ziffernblock blinkt,
können Sie die Zeit einstellen. Wenn
dieser Zeitraum verstrichen ist, müs-
sen Sie die Funktion erneut aufrufen.
Stellen Sie mit oder den ge-
wünschten Wert ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Der rechte Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder den ge-
wünschten Wert ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Ihre Zeiteinstellung wird gespeichert.
Anzeige von Zeiten
Wenn Sie Zeiten eingestellt haben, wei-
sen die Symbole und oder dar-
auf hin.
Wenn Sie gleichzeitig die Funktionen
Kurzzeit, Garzeit und Garzeiten-
de nutzen, wird vorrangig die Zeit an-
gezeigt, die Sie zuletzt eingestellt ha-
ben.
Wenn Sie eine Garzeit eingestellt ha-
ben, kann die Tageszeit nicht angezeigt
werden.
Nach Ablauf von Zeiten
Wenn eine Zeit abgelaufen ist, blinkt
das entsprechende Symbol und ein Si-
gnal ertönt, wenn der Signalton einge-
schaltet ist (siehe Kapitel „Zeitschaltuhr
– Einstellungen ändern“).
Bestätigen Sie mit OK.
Akustische und optische Signale wer-
den ausgeschaltet.
Zeitschaltuhr
34
Kurzzeit nutzen
Die Kurzzeit können Sie zum Überwa-
chen separater Vorgänge nutzen, z.B.
zum Eierkochen.
Sie können die Kurzzeit auch nutzen,
wenn Sie gleichzeitig Zeiten zum auto-
matischen Ein- oder Ausschalten eines
Garvorgangs eingestellt haben (z.B. als
Erinnerung, dem Gargut nach einem Teil
der Garzeit Gewürze hinzuzufügen oder
es zu begießen).
Eine Kurzzeit kann maximal für 99Mi-
nuten und 59Sekunden eingestellt wer-
den.
Kurzzeit einstellen
Beispiel: Sie möchten Eier kochen und
stellen eine Kurzzeit von 6Minuten und
20Sekunden ein.
Drücken Sie so oft, bis blinkt.
Bestätigen Sie mit OK.
 erscheint und der Minuten-Zif-
fernblock blinkt.
Wenn Sie zuerst einmal drücken, er-
scheinen zunächst zwei Striche und
beim nächsten Druck der maximal
mögliche Wert des Minuten-Ziffern-
blocks.
Stellen Sie mit oder die Minuten
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Minuten werden gespeichert und
der Sekunden-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Sekun-
den ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Kurzzeit wird gespeichert und läuft
sekundenweise ab.
Das Symbol weist auf die Kurzzeit
hin.
Zeitschaltuhr
35
Nach Ablauf der Kurzzeit:
blinkt.
Die Zeit wird hochgezählt.
Für ca. 7Minuten ertönt ein Signal,
wenn der Signalton eingeschaltet ist
(siehe Kapitel „Zeitschaltuhr – Einstel-
lungen ändern“).
Bestätigen Sie mit OK.
Akustische und optische Signale wer-
den ausgeschaltet.
Wenn keine Garzeiten eingestellt sind,
erscheint die Tageszeit.
Kurzzeit ändern
Drücken Sie so oft, bis blinkt.
Die eingestellte Kurzzeit erscheint.
Bestätigen Sie mit OK.
Der Minuten-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Minuten
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Der Sekunden-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Sekun-
den ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die geänderte Kurzzeit wird gespeichert
und läuft sekundenweise ab.
Kurzzeit löschen
Drücken Sie so oft, bis blinkt.
Bestätigen Sie mit OK.
Der Minuten-Ziffernblock blinkt.
Verringern Sie die Minuten mit
auf oder erhöhen Sie sie mit auf
.
Bei der nächsten Auswahl der jeweili-
gen Taste erscheinen statt des Minuten-
Ziffernblocks zwei Striche:
Bestätigen Sie mit OK.
Vier Striche erscheinen:
Bestätigen Sie mit OK.
Die Kurzzeit wird gelöscht.
Wenn keine Garzeiten eingestellt sind,
erscheint die Tageszeit.
Zeitschaltuhr
36
Garvorgänge automatisch ein-
und ausschalten
Garvorgänge können Sie automatisch
aus- oder ein- und ausschalten lassen.
Dazu stellen Sie nach Wahl von Be-
triebsart und Temperatur eine Garzeit
oder eine Garzeit und ein Garzeitende
ein.
Die Garzeit, die Sie für einen Garvor-
gang einstellen können, beträgt maxi-
mal 11Stunden und 59Minuten.
Das automatische Ein- und Ausschalten
eines Garvorgangs ist empfehlenswert
zum Braten.
Das Backen sollte nicht zu lange vorge-
wählt werden. Der Teig würde antrock-
nen und das Triebmittel in seiner Wir-
kung nachlassen.
Garzeit einstellen
Ein Kuchen benötigt 1Stunde und 5Mi-
nuten Backzeit.
Geben Sie das Gargut in den Gar-
raum.
Wählen Sie Betriebsart und Tempera-
tur.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und
Kühlgebläse schalten ein.
Drücken Sie so oft, bis blinkt.
 erscheint.
Bestätigen Sie mit OK.
 erscheint und der Stunden-Zif-
fernblock blinkt.
Wenn Sie zuerst einmal drücken, er-
scheinen zunächst zwei Striche und
beim nächsten Druck der maximal
mögliche Wert des Stunden-Ziffern-
blocks .
Zeitschaltuhr
37
Stellen Sie mit oder die Stunden
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Stunden werden gespeichert und
der Minuten-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Minuten
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Garzeit wird gespeichert und läuft
minutenweise ab, die letzte Minute se-
kundenweise.
Das Symbol weist auf die Garzeit
hin.
Nach Ablauf der Garzeit:
 erscheint.
blinkt.
Die Garraumbeheizung schaltet auto-
matisch aus.
Das Kühlgebläse bleibt eingeschaltet.
Für ca. 7Minuten ertönt ein Signal,
wenn der Signalton eingeschaltet ist
(siehe Kapitel „Zeitschaltuhr – Einstel-
lungen ändern“).
Bestätigen Sie mit OK.
Akustische und optische Signale
werden ausgeschaltet.
Die Tageszeit erscheint.
Die Garraumbeheizung schaltet wie-
der ein.
Drehen Sie den Betriebsartenwähler
auf Position0 und den Temperatur-
wähler auf Position.
Nehmen Sie das Gargut aus dem
Garraum.
Zeitschaltuhr
38
Garzeit und Garzeitende einstellen
Sie können eine Garzeit und ein Gar-
zeitende einstellen, um einen Garvor-
gang automatisch ein- und auszuschal-
ten.
Beispiel: Die aktuelle Tageszeit ist
11:15Uhr; ein Braten mit einer Garzeit
von 90Minuten soll um 13:30Uhr fertig
sein.
Geben Sie das Gargut in den Gar-
raum.
Wählen Sie Betriebsart und Tempera-
tur.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und
Kühlgebläse schalten ein.
Stellen Sie zuerst die Garzeit ein:
Drücken Sie so oft, bis blinkt.
Bestätigen Sie mit OK.
 erscheint und der Stunden-Zif-
fernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Stunden
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Stunden werden gespeichert und
der Minuten-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Minuten
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Garzeit wird gespeichert.
Das Symbol weist auf die Garzeit
hin.
Stellen Sie anschließend das Garzeit-
ende ein:
Drücken Sie so oft, bis blinkt.
Im Display erscheint  (= aktuelle
Tageszeit + Garzeit =  + ).
Bestätigen Sie mit OK.
Der Stunden-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Stunden
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Stunden werden gespeichert und
der Minuten-Ziffernblock blinkt.
Zeitschaltuhr
39
Stellen Sie mit oder die Minuten
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Das Garzeitende wird gespeichert.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und
Kühlgebläse schalten aus.
Das eingestellte Garzeitende erscheint
im Display.
Sobald der Startzeitpunkt ( -  =
) erreicht ist, schalten Garraumbe-
heizung, -beleuchtung und Kühlgebläse
ein.
Die eingestellte Garzeit erscheint
und läuft minutenweise ab, die letzte
Minute sekundenweise.
Garzeit ändern
Drücken Sie so oft, bis blinkt.
Die verbleibende Garzeit erscheint.
Bestätigen Sie mit OK.
Der Stunden-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Stunden
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Der Minuten-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Minuten
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die geänderte Garzeit wird gespeichert.
Zeitschaltuhr
40
Garzeit löschen
Drücken Sie oder so oft, bis
blinkt.
Bestätigen Sie mit OK.
Der Stunden-Ziffernblock blinkt.
Drücken Sie oder so oft, bis zwei
Striche erscheinen:
Bestätigen Sie mit OK.
Vier Striche erscheinen:
Bestätigen Sie mit OK.
Die Garzeit und ein eventuell eingestell-
tes Garzeitende werden gelöscht.
Die Tageszeit erscheint, wenn keine
Kurzzeit eingestellt ist.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und
Kühlgebläse schalten ein.
Falls Sie den Garvorgang beenden wol-
len:
Drehen Sie den Betriebsartenwähler
auf Position0 und den Temperatur-
wähler auf Position.
Nehmen Sie das Gargut aus dem
Garraum.
Garzeitende löschen
Drücken Sie oder so oft, bis
blinkt.
Bestätigen Sie mit OK.
Der Stunden-Ziffernblock blinkt.
Drücken Sie oder so oft, bis zwei
Striche erscheinen.
Bestätigen Sie mit OK.
Vier Striche erscheinen.
Bestätigen Sie mit OK.
Das Symbol erscheint und die einge-
stellte Garzeit läuft minutenweise ab,
die letzte Minute sekundenweise.
Falls Sie den Garvorgang beenden wol-
len:
Drehen Sie den Betriebsartenwähler
auf Position0 und den Temperatur-
wähler auf Position.
Nehmen Sie das Gargut aus dem
Garraum.
Wenn Sie den Betriebsartenwähler auf
Position0 drehen, werden die Einstel-
lungen für Garzeit und Garzeitende
gelöscht.
Zeitschaltuhr
41
Tageszeit ändern
Sie können die Tageszeit nur ändern,
wenn der Betriebsartenwähler auf Po-
sition0 steht.
Drehen Sie den Betriebsartenwähler
auf Position 0.
Drücken Sie und gleichzeitig.
Der Stunden-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Stunden
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Stunden werden gespeichert und
der Minuten-Ziffernblock blinkt.
Stellen Sie mit oder die Minuten
ein.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Tageszeit wird gespeichert.
Nach einem Netzausfall muss die Ta-
geszeit neu eingestellt werden.
Zeitschaltuhr
42
Einstellungen ändern
In der Backofensteuerung sind werksei-
tig Einstellungen vorgegeben (siehe
Übersicht Einstellungen“).
Sie ändern eine Einstellung, indem Sie
den Status ändern.
Drehen Sie den Betriebsartenwähler
auf Position0.
Drücken Sie so lange, bis  er-
scheint:
Wenn Sie eine andere Einstellung än-
dern wollen, drücken Sie oder so
oft, bis die entsprechende Ziffer er-
scheint.
Bestätigen Sie mit OK.
Die Einstellung wird aufgerufen und der
aktuelle Status erscheint, z.B..
Um den Status zu ändern:
Drücken Sie oder so oft, bis der
gewünschte Status angezeigt wird.
Bestätigen Sie mit OK.
Der gewählte Status wird gespeichert
und die Einstellung erscheint wieder.
Wenn Sie weitere Einstellungen ändern
wollen, verfahren Sie entsprechend.
Wenn Sie keine weiteren Einstellungen
ändern wollen:
Warten Sie ca. 15Sekunden, bis die
Tageszeit erscheint.
Nach einem Netzausfall bleiben die
Einstellungen erhalten.
Zeitschaltuhr
43
Übersicht der Einstellungen
Einstellung Status
 
Lautstärke
Signaltöne
  Der Signalton ist ausgeschaltet.
  bis
 *
Der Signalton ist eingeschaltet.
Sie können die Lautstärke ändern. Wenn Sie einen Sta-
tus auswählen, ertönt gleichzeitig der zu dieser Kombi-
nation gehörende Signalton.
 
Zeitformat
der Tageszeit
* Die Tageszeit erscheint im 24-Stunden-Format.
 Die Tageszeit erscheint im 12-Stunden-Format.
Wenn Sie nach 13:00Uhr vom 12-Stunden-Format auf
das 24-Stunden-Format umschalten, müssen Sie den
Stunden-Ziffernblock der Tageszeit entsprechend an-
passen.
 
Inbetriebnah-
mesperre für
den Backofen
 * Die Inbetriebnahmesperre ist ausgeschaltet.
  Die Inbetriebnahmesperre ist eingeschaltet und im Dis-
play erscheint .
Die Inbetriebnahmesperre sichert den Backofen gegen
ungewollte Bedienung.
Sie bleibt auch nach einem Netzausfall eingeschaltet.
* Werkeinstellung
Backen
44
Die schonende Behandlung von Le-
bensmitteln dient Ihrer Gesundheit.
Kuchen, Pizza, Pommes frites oder
Ähnliches sollten nur goldgelb ge-
bräunt und nicht dunkelbraun geba-
cken werden.
Betriebsarten
Je nach Zubereitung können Sie Heiß-
luft plus oder Ober-/Unterhitze
verwenden.
Backform
Die Wahl der Backform hängt von der
Betriebsart und der Zubereitung ab.
Heißluft plus:
Backblech, Universalblech, Backfor-
men aus jedem backofentauglichen
Material.
Ober-/Unterhitze:
Matte und dunkle Backformen.
Vermeiden Sie helle Formen aus
blankem Material, da sie eine un-
gleichmäßige oder schwache Bräu-
nung in der Form ergeben und unter
ungünstigen Umständen das Back-
gut nicht gar wird.
Stellen Sie Backformen immer auf
den Rost.
Kastenformen oder längliche Formen
stellen Sie am besten quer auf den
Rost, damit Sie eine optimale Wär-
meverteilung in der Form und ein
gleichmäßiges Backergebnis erzielen.
Backen Sie Obstkuchen und hohe
Blechkuchen auf dem Univer-
salblech.
Backpapier, Einfetten
Miele Zubehöre wie z.B. das Univer-
salblech sind PerfectClean veredelt (sie-
he Kapitel „Ausstattung“).
Im Allgemeinen müssen PerfectClean
veredelte Oberflächen nicht eingefettet
oder mit Backpapier belegt werden.
Backpapier ist erforderlich bei:
Laugengebäck
Die bei der Teigzubereitung verwen-
dete Natronlauge kann die
PerfectClean veredelte Oberfläche
beschädigen.
Biskuit, Baiser, Makronen und Ähnli-
chem
Diese Teige kleben aufgrund ihres
hohen Eiweißanteils leicht fest.
Zubereitung von Tiefkühlprodukten
auf dem Rost.
Backen
45
Hinweise zu den Backtabellen
In den Tabellen sind die Angaben für die
empfohlene Betriebsart fett gedruckt.
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders
angegeben, für den nicht vorgeheizten
Garraum. Bei vorgeheiztem Garraum
verkürzen sich die Zeiten um ca. 10Mi-
nuten.
Temperatur
Wählen Sie im Allgemeinen die niedri-
gere Temperatur.
Bei höheren Temperaturen als angege-
ben verkürzt sich zwar die Backzeit,
aber die Bräunung kann sehr ungleich-
mäßig werden und das Backgut ist un-
ter Umständen nicht gar.
Backzeit
Prüfen Sie im Allgemeinen nach der
kürzeren Zeit, ob das Backgut gar ist.
Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in
den Teig. Wenn keine feuchten Teigkrü-
mel am Holzstäbchen haften, ist das
Backgut gar.
Ebene
Die Ebene, in die Sie Ihr Backgut ein-
schieben, ist abhängig von der Be-
triebsart und der Anzahl der Bleche.
Heißluft plus
1Blech: Ebene1
2Bleche: Ebenen1+3
Ober-/Unterhitze
1Blech: Ebene1 oder 2
Backen
46
Backtabellen
Rührteig
Kuchen/
Gebäck
[°C]
[min]
Muffins (1Blech) 140–150 2 30–50
150–160 2 35–45
Small Cakes (1Blech)* 1501) 1 20–30
1601) 2 18–25
Small Cakes (2Bleche)* 140 1+3 40–50
Kleingebäck/Plätzchen (1Blech) 140–150 1 25–35
150–160 1) 2 15–20
Kleingebäck/Plätzchen (2Bleche) 140–150 1+3 30–402)
Sandkuchen 150–160 2 65–75
150–1601) 2 65–75
Napfkuchen 150–160 1 60–70
170–180 1 60–80
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Temperatur / Ebene / Backzeit
*Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN60350-1.
Verwenden Sie nicht die FlexiClip-Vollauszüge (falls vorhanden).
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
2) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut
bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Backen
47
Rührteig
Kuchen/
Gebäck
[°C]
[min]
Rührkuchen (Blech) 150–1601) 1 20–30
150–160 1) 1 30–40
Marmor-, Nusskuchen (Form) 150–160 1 55–65
150–160 1 60–70
Obstkuchen mit Baiser/Guss (Blech) 150–160 1 40–50
170–180 1 40–50
Obstkuchen (Blech) 150–160 1 30–40
160–170 1 40–50
Obstkuchen (Form) 150–160 1 55–65
170–1801) 1 50–60
Tortenboden 150–160 1 25–35
170–180 1) 1 15–25
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Temperatur / Ebene / Backzeit
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
Backen
48
Knetteig
Kuchen/
Gebäck
[°C]
[min]
Kleingebäck (1Blech) 140–150 1 20–30
160–170 1) 2 15–25
Kleingebäck (2Bleche) 140–150 1+3 20–302)
Spritzgebäck (1Blech)* 140 1 30–45
1601) 2 20–30
Spritzgebäck (2Bleche)* 140 1+3 35–452)
Tortenboden 150–160 1 35–45
170–180 1) 2 20–30
Streuselkuchen 150–160 1 45–55
170–180 2 45–55
Quarktorte 150–160 1 75–85
160–170 1 95–105
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Temperatur / Ebene / Backzeit
*Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN60350-1.
Verwenden Sie nicht die FlexiClip-Vollauszüge (falls vorhanden).
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
2) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut
bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Backen
49
Knetteig
Kuchen/
Gebäck
[°C]
[min]
Apfelkuchen (Apple pie) (Form 20cm)* 160 1 85–95
170 1 95–105
Apfelkuchen, gedeckt 160–170 1 50–70
170–1801) 1 50–70
Obstkuchen mit Guss (Form) 150–160 1 50–70
170–180 1 50–70
Wähe (Blech) 220–2301) 1 30–50
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Temperatur / Ebene / Backzeit
*Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN60350-1.
Verwenden Sie nicht die FlexiClip-Vollauszüge (falls vorhanden).
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
Backen
50
Hefeteig/Quark-Öl-Teig
Kuchen/
Gebäck
[°C]
[min]
Gugelhupf 150–160 1 45–55
160–170 1 50–60
Stollen 150–160 1 45–65
160–170 1 45–60
Streuselkuchen 150–160 2 35–45
170–180 2 35–45
Obstkuchen (Blech) 160–170 2 40–60
170–180 2 40–60
Teigtaschen mit Obst (1Blech) 150–160 2 25–30
160–170 2 25–30
Teigtaschen mit Obst (2Bleche) 150–160 1+2 25–30 1)
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Temperatur / Ebene / Backzeit
1) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut
bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Backen
51
Hefeteig/Quark-Öl-Teig
Kuchen/
Gebäck
[°C]
[min]
Weißbrot 180–190 1 35–45
190–200 1 30–40
Vollkornbrot 180–190 1 55–65
200–2101) 1 45–55
Pizza (Blech) 170–180 2 30–40
190–2001) 2 30–40
Zwiebelkuchen 170–180 2 30–40
180–1901) 2 25–35
Hefeteig aufgehen lassen 50 3) 15–30
50 3) 15–30
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Intensivbacken
Temperatur / Ebene / Backzeit
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
2) Für Hefeteig. Verwenden Sie bei Quark-Öl-Teig Ebene2.
3) Das Gefäß kann direkt auf den Garraumboden gestellt werden. Je nach Größe des Ge-
fäßes können auch die Aufnahmegitter herausgenommen werden. Wenn Sie die Be-
triebsart Ober-/Unterhitze verwenden, legen Sie zusätzlich den Rost auf den Gar-
raumboden.
Backen
52
Biskuitteig
Kuchen/
Gebäck
[°C]
[min]
Tortenboden (2 Eier) 160–170 1 20–30
160–1701) 1 15–25
Biskuittorte (4–6Eier) 170–180 1 20–35
150–1601) 1 30–45
Wasserbiskuit* 170 1 20–30
150–1701) 1 20–45
Rolle 160–170 1) 1 18–25
160–1701) 2 10–15
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Temperatur / Ebene / Backzeit
*Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN60350-1.
Verwenden Sie nicht die FlexiClip-Vollauszüge (falls vorhanden).
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
Backen
53
Brandteig, Blätterteig, Eiweißgebäck
Kuchen/
Gebäck
[°C]
[min]
Windbeutel (1Blech) 160–170 1 30–45
180–190 1) 2 25–35
Windbeutel (2Bleche) 160–170 1+2 30–452)
Blätterteig (1Blech) 170–180 2 20–30
190–200 1) 2 20–30
Blätterteig (2Bleche) 170–180 1+3 20–302)
Makronen (1Blech) 120–130 2 25–50
120–130 1) 2 25–45
Makronen (2Bleche) 120–130 1+3 25–502)
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Temperatur / Ebene / Backzeit
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
2) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut
bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Braten
54
Betriebsarten
Je nach Zubereitung können Sie Heiß-
luft plus oder Ober-/Unterhitze
verwenden.
Geschirr
Sie können jedes backofentaugliche
Geschirr verwenden:
Bräter, Bratentopf, temperaturbeständi-
ge Glasform, Bratschlauch/-beutel, Rö-
mertopf, Universalblech, Rost und/oder
Grill- & Bratblech (falls vorhanden) auf
Universalblech.
Wir empfehlen das Braten im Bräter, da
genügend Bratenfond zum Zubereiten
einer Soße bleibt.
Darüber hinaus bleibt der Garraum sau-
berer als beim Braten auf dem Rost.
Tipps
Bräunung: Die Bräunung entsteht am
Ende der Bratzeit. Das Fleisch erhält
eine zusätzliche intensive Bräunung,
wenn Sie nach ungefähr der Hälfte
der Bratzeit den Deckel vom Geschirr
nehmen.
Ruhezeit: Nehmen Sie das Gargut
nach beendetem Bratvorgang aus
dem Garraum, wickeln Sie es in Alu-
folie und lassen Sie es ca. 10Minuten
ruhen. Dann läuft beim Anschneiden
weniger Bratensaft heraus.
Braten von Geflügel: Die Haut von
Geflügel wird knusprig, wenn Sie sie
10Minuten vor Ende der Bratzeit mit
schwach gesalzenem Wasser einpin-
seln.
Braten
55
Hinweise zu den Brattabellen
In den Tabellen sind die Angaben für die
empfohlene Betriebsart fett gedruckt.
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders
angegeben, für den nicht vorgeheizten
Garraum. Bei vorgeheiztem Garraum
verkürzen sich die Zeiten um ca. 10Mi-
nuten.
Temperatur
Wählen Sie im Allgemeinen die niedri-
gere Temperatur.
Bei höheren Temperaturen als angege-
ben wird das Fleisch zwar braun, aber
nicht gar.
Wählen Sie bei Heißluft plus eine
um ca. 20°C niedrigere Temperatur als
bei Ober-/Unterhitze .
Wählen Sie bei Fleischstücken, die
mehr als 3kg wiegen, eine um ca.
10°C niedrigere Temperatur als in der
Brattabelle angegeben.
Der Bratvorgang dauert etwas länger,
aber das Fleisch gart gleichmäßig und
die Kruste wird nicht zu dick.
Wählen Sie beim Braten auf dem Rost
eine um ca. 10°C niedrigere Tempera-
tur als beim Braten im Bräter.
Vorheizen
Vorheizen ist im Allgemeinen nicht er-
forderlich, außer bei der Zubereitung
von Roastbeef und Filet.
Bratzeit
Sie können die Bratzeit ermitteln, indem
Sie je nach Fleischart die Höhe Ihres
Bratens [cm] mit der Zeit pro cm Höhe
[min/cm] multiplizieren:
Rind/Wild: 15–18min/cm
Schwein/Kalb/Lamm: 12–15min/cm
Roastbeef/Filet: 8–10min/cm
Die Bratzeit verlängert sich bei tiefgefro-
renem Fleisch um ca. 20Minuten pro
kg. Tiefgefrorenes Fleisch bis zu einem
Gewicht von ca. 1,5kg können Sie oh-
ne vorheriges Auftauen braten.
Prüfen Sie im Allgemeinen nach der
kürzeren Zeit, ob das Bratgut gar ist.
Ebene
Verwenden Sie je nach Höhe des Gar-
guts Ebene 1 oder 2.
Braten
56
Brattabellen
Rind, Kalb
Gericht
[°C]
[min]
Rinderbraten, ca.1kg 170–180 1 100–130 3)
190–200 1 110–1403)
Rinderfilet, ca.1kg 1) 150–160 2) 120–50 4)
180–1902) 120–504)
Roastbeef, ca.1kg 1) 150–160 2) 130–60 4)
180–1902) 130–604)
Kalbsbraten, ca.1,5kg 190–200 1 70–903)
200–210 1 90–110 3)
Betriebsart / Temperatur / Ebene / Bratzeit
Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
1) Verwenden Sie das Universalblech. Braten Sie vorher das Fleisch auf dem Kochfeld an.
2) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
3) Garen Sie zuerst mit Deckel. Entfernen Sie den Deckel nach der Hälfte der Garzeit und
gießen Sie ca. 0,5l Flüssigkeit an.
4) Je nach gewünschtem Gargrad (bei Verwendung eines Speisenthermometers): rare/eng-
lisch: 40–45°C, medium: 50–60°C, well done/durch: 60–70°C
Braten
57
Schwein
Gericht
[°C]
[min]
Schweinebraten/ Rollbraten, ca.1kg 160–170 1 130–150 1)
180–190 1 130–1501)
Schweinebraten mit Schwarte, ca.2kg 170–180 1 120–1601)
190–200 1 130–150 1)
Kasseler, ca.1kg 150–160 1 60–801)
170–180 1 80–100 1)
Hackbraten, ca.1kg 170–180 1 60–70 1)
200–210 1 70–801)
Betriebsart / Temperatur / Ebene / Bratzeit
Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
1) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5l Flüssigkeit an.
Braten
58
Lamm, Wild
Gericht
[°C]
[min]
Lammkeule, ca.1,5kg 170–180 1 90–110 1)
180–190 1 90–1101)
Lammrücken, ca.1,5kg 220–230 2) 140–60 3)
230–2402) 240–603)
Wildbraten, ca.1kg 200–210 1 80–1001)
200–210 1 80–100 1)
Betriebsart / Temperatur / Ebene / Bratzeit
Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
1) Garen Sie zuerst mit Deckel. Entfernen Sie den Deckel nach der Hälfte der Garzeit und
gießen Sie ca. 0,5l Flüssigkeit an.
2) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
3) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5l Flüssigkeit an.
Braten
59
Geflügel, Fisch
Gericht
[°C]
[min]
Geflügel, 0,8–1kg 180–190 160–70
190–200 1 60–70
Geflügel, ca.2kg 170–180 1 100–120
190–200 1 110–130
Geflügel, gefüllt, ca.2kg 170–180 1 110–130
190–200 1 120–140
Geflügel, ca.4kg 160–170 1 120–1601)
180–190 1 120–160 1)
Fisch im Stück, ca.1,5kg 160–170 2 45–55
180–190 2 45–55
Betriebsart / Temperatur / Ebene / Bratzeit
Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
1) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5l Flüssigkeit an.
Niedertemperaturgaren
60
Dieses Garverfahren ist ideal für emp-
findliche Fleischstücke vom Rind,
Schwein, Kalb oder Lamm, die auf den
Punkt gegart werden sollen.
Das Fleischstück wird zuerst innerhalb
kurzer Zeit sehr heiß und rundherum
gleichmäßig angebraten.
Anschließend wird es in den vorgeheiz-
ten Garraum gegeben, wo es bei niedri-
ger Temperatur und langer Garzeit
schonend und sanft zu Ende gegart
wird.
Dabei entspannt sich das Fleisch. Der
Saft im Inneren beginnt zu zirkulieren
und verteilt sich gleichmäßig bis in die
äußeren Schichten.
Das Garergebnis ist sehr zart und saftig.
Tipps
Verwenden Sie nur gut abgehange-
nes, mageres Fleisch ohne Sehnen
und Fettränder. Der Knochen muss
vorher ausgelöst werden.
Verwenden Sie zum Anbraten sehr
hoch erhitzbares Fett (z.B. Butter-
schmalz, Speiseöl).
Decken Sie das Fleisch während des
Garens nicht ab.
Die Garzeit beträgt ca. 2–4Stunden
und ist abhängig von Gewicht und
Größe des Fleischstückes sowie vom
gewünschten Gargrad und der Bräu-
nung.
Ablauf
Verwenden Sie das Universalblech
mit aufgelegtem Rost.
Verwenden Sie zum Vorheizen nicht
die Betriebsart Schnellaufheizen.
Schieben Sie das Universalblech mit
Rost in Ebene1.
Wählen Sie die Betriebsart Ober-/Un-
terhitze und eine Temperatur von
130°C.
Heizen Sie den Garraum samt Univer-
salblech und Rost ca. 15Minuten vor.
Während der Garraum vorheizt, bra-
ten Sie das Fleischstück auf dem
Kochfeld kräftig von allen Seiten an.
Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim
Einschieben oder Herausnehmen von
heißem Gargut sowie bei Arbeiten im
heißen Garraum.
Legen Sie das angebratene Fleisch
auf den Rost.
Verringern Sie die Temperatur auf
100°C.
Garen Sie das Fleisch zu Ende.
Niedertemperaturgaren
61
Nach dem Garvorgang
Sie können das Fleisch sofort auf-
schneiden. Es ist keine Ruhezeit er-
forderlich.
Sie können das Fleisch problemlos
im Garraum warmhalten, bis es ange-
richtet wird. Das Garergebnis wird
nicht beeinträchtigt.
Das Fleisch hat eine optimale Ver-
zehrtemperatur. Richten Sie es auf
vorgewärmten Tellern an und servie-
ren Sie es mit sehr heißer Soße, da-
mit es nicht so schnell auskühlt.
Garzeiten/Kerntemperaturen
Fleisch
[min]
[°C]
Rinderfilet 80–100 59
Roastbeef
rare/englisch 50–70 48
medium 100–130 57
well done/durch 160–190 69
Schweinefilet 80–100 63
Kasseler * 140–170 68
Kalbsfilet 80–100 60
Kalbsrücken * 100–130 63
Lammrücken * 50–80 60
Garzeit
Kerntemperatur
Wenn Sie über ein separates Speisen-
thermometer verfügen, können Sie sich
auch an der angegebenen Kerntempe-
ratur orientieren.
*ohne Knochen
Grillen
62
Verbrennungsgefahr!
Wenn Sie bei geöffneter Tür grillen,
wird die heiße Garraumluft nicht
mehr automatisch über das Kühlge-
bläse geführt und abgekühlt. Die Be-
dienelemente werden heiß.
Schließen Sie beim Grillen die Tür.
Betriebsarten
Grill
Zum Grillen von flachem Grillgut und
zum Überbacken.
Der gesamte Oberhitze-/Grillheizkörper
wird rotglühend, um die erforderliche
Wärmestrahlung zu erzeugen.
Umluftgrill
Zum Grillen von Grillgut mit größerem
Durchmesser, wie z.B. Hähnchen.
Geschirr
Verwenden Sie das Universalblech mit
aufgelegtem Rost oder Grill- & Brat-
blech (falls vorhanden). Letzteres
schützt den abtropfenden Fleischsaft
vor dem Verbrennen, damit dieser wei-
terverwendet werden kann.
Grillen
63
Grillgut vorbereiten
Spülen Sie Fleisch schnell unter kaltem,
fließendem Wasser ab und trocknen Sie
es ab. Salzen Sie Fleischscheiben vor
dem Grillen nicht, da sonst der Fleisch-
saft austritt.
Mageres Fleisch können Sie mit Öl be-
streichen. Verwenden Sie keine anderen
Fette, da diese leicht zu dunkel werden
oder Rauch entwickeln.
Säubern Sie flache Fische und Fisch-
scheiben und salzen Sie sie. Sie können
sie auch mit Zitronensaft beträufeln.
Grillen
Legen Sie den Rost oder das Grill-&
Bratblech (falls vorhanden) auf das
Universalblech.
Legen Sie das Grillgut darauf.
Wählen Sie Betriebsart und Tempera-
tur.
Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheiz-
körper ca. 5Minuten bei geschlosse-
ner Tür vor.
Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim
Einschieben oder Herausnehmen von
heißem Gargut sowie bei Arbeiten im
heißen Garraum.
Schieben Sie das Grillgut in die ent-
sprechende Ebene (siehe Grilltabelle).
Schließen Sie die Tür.
Wenden Sie das Grillgut möglichst
nach der Hälfte der Grillzeit.
Grillen
64
Hinweise zur Grilltabelle
Temperatur
Wählen Sie im Allgemeinen die niedri-
gere Temperatur.
Bei höheren Temperaturen als angege-
ben wird das Fleisch zwar braun, aber
nicht gar.
Vorheizen
Vorheizen ist beim Grillen erforderlich.
Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkör-
per ca. 5Minuten bei geschlossener Tür
vor.
Ebene
Wählen Sie die Ebene je nach Dicke
des Grillguts.
Flaches Grillgut: Ebene2 oder 3
Grillgut mit größerem Durchmesser:
Ebene1
Grillzeit
Flache Fleisch-/Fischscheiben benö-
tigen pro Seite ca. 6–8Minuten.
Höhere Stücke benötigen pro Seite
etwas mehr Zeit. Achten Sie darauf,
dass die Scheiben etwa gleich dick
sind, damit die Grillzeiten nicht zu un-
terschiedlich sind.
Wenden Sie das Grillgut möglichst
nach der Hälfte der Grillzeit.
Garprobe
Wenn Sie feststellen wollen, wie weit
das Fleisch gegart ist, drücken Sie mit
einem Löffel darauf:
rare/eng-
lisch:
Wenn das Fleisch noch
sehr elastisch ist, ist es im
Inneren noch rot.
medium: Wenn das Fleisch wenig
nachgibt, ist es innen rosa.
well done/
durch:
Wenn das Fleisch kaum
noch nachgibt, ist es
durchgegart.
Prüfen Sie im Allgemeinen nach der
kürzeren Zeit, ob das Grillgut gar ist.
Tipp: Wenn die Oberfläche größerer
Fleischstücke bereits stark gebräunt ist,
aber der Kern noch nicht gar, schieben
Sie das Grillgut in eine niedrigere Ebene
oder verringern Sie die Grilltemperatur.
So wird die Oberfläche nicht zu dunkel.
Grillen
65
Grilltabelle
Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper ca. 5Minuten bei geschlossener Tür
vor.
Grillgericht
[°C]
[min]
[°C]
[min]
Flaches Grillgut
Burger* 3 1) 19-32
Schaschlik 3 12–17 240 12–17
Geflügelspieße 3 12–17 240 12–17
Nackensteaks 3 20–31 17–23
Leber 3 8–12 12–15
Frikadellen 3 20–33 20–30
Bratwurst 3 8–15 240 10–15
Fischfilet 3 15–25 15–25
Forellen 3 15–25 15–25
Toast* 35–8
Hawaii-Toast 3 8–12 240 10–13
Tomaten 3 12–17 12–17
Pfirsiche 3 7–12 240 10–15
Grillgut mit größerem Durchmesser
Hähnchen, ca. 1,2kg 1 220 60–70 190 55–65
Schweinshaxe, ca. 1kg 1 180 80–90
Grill / Umluftgrill
Ebene / Temperatur / Grillzeit
*Die Einstellungen gelten in der Betriebsart Grill auch für Vorgaben nach EN60350-1.
1) Schieben Sie nur den Rost in Ebene3 ein und das Universalblech in Ebene1.
Weitere Anwendungen
66
Auftauen
Verwenden Sie zum schonenden Auf-
tauen von Gefriergut die Betriebsart
Heißluft plus ohne Temperaturein-
stellung.
Nur das Gebläse schaltet ein und wälzt
die Garraumluft bei Raumtemperatur
um.
Salmonellengefahr!
Achten Sie beim Auftauen von Geflü-
gel auf besondere Sauberkeit.
Verwenden Sie nicht die Auftauflüs-
sigkeit.
Tipps
Lassen Sie das Gefriergut ohne Ver-
packung auf dem Universalblech
oder in einer Schüssel auftauen.
Verwenden Sie zum Auftauen von
Geflügel das Universalblech mit auf-
gelegtem Rost. Das Gefriergut liegt
dann nicht in der Auftauflüssigkeit.
Fleisch, Geflügel oder Fisch müssen
vor dem Garen nicht vollständig auf-
getaut sein. Es genügt, wenn die Le-
bensmittel angetaut sind. Die Ober-
fläche ist dann weich genug, um Ge-
würze aufzunehmen.
Zeiten zum An- oder Auftauen
Die Zeiten richten sich nach Art und Ge-
wicht des Gefrierguts:
Gefriergut
[g]
[min]
Hähnchen 800 90–120
Fleisch 500 60–90
1000 90–120
Bratwurst 500 30–50
Fisch 1000 60–90
Erdbeeren 300 30–40
Butterkuchen 500 20–30
Brot 500 30–50
Gewicht / Auftauzeit
Weitere Anwendungen
67
Einkochen
Einkochbehälter
Verletzungsgefahr!
Beim Erhitzen von geschlossenen
Dosen entsteht darin ein Überdruck,
durch den sie platzen können.
Verwenden Sie den Backofen nicht
zum Einkochen und Erhitzen von Do-
sen.
Verwenden Sie nur spezielle Gläser, die
Sie im Fachhandel erhalten:
Einkochgläser
Gläser mit Schraubverschlüssen
Obst und Gemüse einkochen
Wir empfehlen die Betriebsart Heißluft
plus.
Die Angaben gelten für 6–8Gläser mit
1l Inhalt.
Schieben Sie das Universalblech in
Ebene1 und stellen Sie die Gläser
darauf.
Wählen Sie die Betriebsart Heißluft
plus und eine Temperatur von
150–160°C.
Warten Sie bis zum „Perlen“, d.h. bis
in den Gläsern gleichmäßig Bläschen
aufsteigen.
Verringern Sie die Temperatur recht-
zeitig, um ein Überkochen zu verhin-
dern.
Obst/Gurken
Drehen Sie den Betriebsartenwähler
auf Beleuchtung, sobald das
„Perlen“ in den Gläsern zu sehen ist.
Lassen Sie die Gläser dann für weite-
re 25–30Minuten im warmen Gar-
raum stehen.
Gemüse
Verringern Sie die Temperatur auf
100°C, sobald das „Perlen“ in den
Gläsern zu sehen ist.
[min]
Möhren 50–70
Spargel, Erbsen, Bohnen 90–120
Einkochzeit
Drehen Sie nach der Einkochzeit den
Betriebsartenwähler auf Beleuch-
tung. Lassen Sie die Gläser dann
für weitere 25–30Minuten im warmen
Garraum stehen.
Nach dem Einkochen
Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim
Herausnehmen der Gläser.
Nehmen Sie die Gläser aus dem Gar-
raum.
Lassen Sie sie mit einem Tuch be-
deckt ca. 24Stunden an einem zug-
freien Ort stehen.
Prüfen Sie anschließend, ob alle Glä-
ser geschlossen sind.
Weitere Anwendungen
68
Trocknen/Dörren
Trocknen oder Dörren ist eine traditio-
nelle Konservierungsart für Früchte, ei-
nige Gemüsearten und Kräuter.
Voraussetzung ist, dass Obst und Ge-
müse frisch und gut ausgereift sind und
keine Druckstellen haben.
Bereiten Sie das Trockengut vor.
Äpfel eventuell schälen, das Kernge-
häuse ausstechen und in ca. 0,5cm
dicke Ringe schneiden.
Pflaumen eventuell entkernen.
Birnen schälen, entkernen und in
Spalten schneiden.
Bananen schälen und in Scheiben
schneiden.
Pilze putzen, halbieren oder in Schei-
ben schneiden.
Petersilie oder Dill von dicken Stän-
geln befreien.
Verteilen Sie das Trockengut gleich-
mäßig auf dem Universalblech.
Wählen Sie die Betriebsart Heißluft
plus oder Ober-/Unterhitze.
Wählen Sie eine Temperatur von
80–100°C.
Schieben Sie das Universalblech in
Ebene1.
Bei Heißluft plus können Sie auch
gleichzeitig in den Ebenen1+3 trock-
nen.
Trockengut [min]
Obst 120–480
Gemüse 180–480
Kräuter 50–60
Betriebsart / Trockenzeit
Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Verringern Sie die Temperatur, wenn
sich im Garraum Wassertropfen bil-
den.
Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim
Herausnehmen des Trockenguts.
Lassen Sie das getrocknete Obst
oder Gemüse abkühlen.
Dörrobst muss vollkommen trocken,
aber weich und elastisch sein. Beim
Durchbrechen oder -schneiden darf
kein Saft mehr austreten.
Lagern Sie es in gut verschlossenen
Gläsern oder Dosen.
Weitere Anwendungen
69
Bräunungsgaren
Die Betriebsart Bräunungsgaren ist ge-
eignet für kleine Mengen wie z.B. Tief-
kühlpizza, Aufbackbrötchen, Ausstech-
plätzchen, aber auch für Fleischgerichte
und Braten. Durch die optimale Wärme-
nutzung sparen Sie bis zu 30% Energie
im Vergleich zu herkömmlichen Be-
triebsarten bei vergleichbar guten Gar-
ergebnissen.
Diese Betriebsart ist nicht für größere
Mengen geeignet, bei denen ein Durch-
backen von frischem Teig erfolgen soll
(z.B. Biskuitteig, Obstkuchen oder
Small Cakes). Dabei wird keine Energie-
ersparnis erzielt.
Sie können eine Temperatur zwischen
50 und 250°C einstellen.
In dieser Betriebsart schaltet die Gar-
raumbeleuchtung nicht ein.
Für eine optimale Energieersparnis
halten Sie die Tür während des Gar-
vorgangs geschlossen.
Anwendungsbeispiele:
Gericht
[°C] [min]
Ausstechplätzchen 160 30–35
Ratatouille 180 55–65
Fischfilet in Folie, ca.
500g 200 20–25
Tiefkühlpizza, vorgeba-
cken 200 20–25
Schinkenbraten,
ca.1,5kg 170 100–140
Rinderschmorbraten,
ca.1,5kg 180 160–180
Temperatur / Garzeit
Verwenden Sie je nach Höhe des
Garguts Ebene1 oder 2.
Die angegebenen Zeiten gelten für
den nicht vorgeheizten Garraum.
Garen Sie Bratenstücke zuerst mit
Deckel. Entfernen Sie den Deckel
nach drei Viertel der Garzeit und gie-
ßen Sie ca. 0,5l Flüssigkeit an.
Prüfen Sie das Gargut nach der kür-
zeren Zeit.
Weitere Anwendungen
70
Tiefkühlprodukte/
Fertiggerichte
Tipps
Kuchen, Pizza, Baguettes
Backen Sie diese Tiefkühlprodukte
auf dem Rost mit aufgelegtem Back-
papier.
Backblech oder Universalblech kön-
nen sich bei der Zubereitung dieser
Tiefkühlprodukte so stark verformen,
dass sie in heißem Zustand eventuell
nicht mehr aus dem Garraum heraus-
genommen werden können. Jede
weitere Verwendung bringt eine wei-
tere Verformung mit sich.
Wählen Sie die niedrigere der auf der
Verpackung empfohlenen Temperatu-
ren.
Pommes frites, Kroketten oder Ähnli-
ches
Diese Tiefkühlprodukte können Sie
auf Backblech oder Universalblech
garen.
Legen Sie dabei zum schonenden
Garen dieser Tiefkühlprodukte Back-
papier unter.
Wählen Sie die niedrigere der auf der
Verpackung empfohlenen Temperatu-
ren.
Wenden Sie das Gargut mehrfach.
Zubereitung
Die schonende Behandlung von Le-
bensmitteln dient Ihrer Gesundheit.
Kuchen, Pizza, Pommes frites oder
Ähnliches sollten nur goldgelb ge-
bräunt und nicht dunkelbraun geba-
cken werden.
Wählen Sie die auf der Verpackung
empfohlene Betriebsart und Temperatur.
Heizen Sie den Garraum vor.
Schieben Sie das Gericht in die auf
der Verpackung empfohlene Ebene in
den vorgeheizten Garraum.
Prüfen Sie das Gericht nach der kür-
zeren auf der Verpackung empfohle-
nen Garzeit.
Geschirr wärmen
Verwenden Sie zum Geschirr wärmen
die Betriebsart Heißluft plus.
Wärmen Sie nur temperaturbeständi-
ges Geschirr.
Schieben Sie den Rost in Ebene1
und stellen Sie das Geschirr darauf.
Je nach Größe des Geschirrs können
Sie es auch auf den Garraumboden
stellen und zusätzlich die Aufnahme-
gitter ausbauen.
Wählen Sie Heißluft plus.
Stellen Sie eine Temperatur von
50–80°C ein.
Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim
Herausnehmen des Geschirrs. An
der Unterseite des Geschirrs können
sich vereinzelt Wassertropfen bilden.
Nehmen Sie das erwärmte Geschirr
aus dem Garraum heraus.
Reinigung und Pflege
71
Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschal-
tet sein. Der Garraum muss abge-
kühlt sein.
Verletzungsgefahr!
Der Dampf eines Dampfreinigers
kann an spannungsführende Teile
gelangen und einen Kurzschluss ver-
ursachen.
Verwenden Sie zur Reinigung des
Backofens niemals einen Dampfreini-
ger.
Alle Oberflächen können sich verfär-
ben oder verändern, wenn Sie unge-
eignete Reinigungsmittel verwenden.
Insbesondere die Front des Back-
ofens wird durch Backofenreiniger
und Entkalkungsmittel beschädigt.
Alle Oberflächen sind kratzempfind-
lich. Bei Glasflächen können Kratzer
unter Umständen zum Zerbrechen
führen.
Entfernen Sie Rückstande von Reini-
gungsmitteln sofort.
Ungeeignete Reinigungsmittel
Um die Oberflächen nicht zu beschädi-
gen, vermeiden Sie bei der Reinigung:
soda-, ammoniak-, säure- oder chlo-
ridhaltige Reinigungsmittel
kalklösende Reinigungsmittel auf der
Backofenfront
scheuernde Reinigungsmittel (z.B.
Scheuerpulver, Scheuermilch, Putz-
steine)
lösemittelhaltige Reinigungsmittel
Edelstahl-Reinigungsmittel
Geschirrspülmaschinen-Reiniger
Glasreiniger
Reinigungsmittel für Glaskeramik-
Kochfelder
scheuernde harte Schwämme und
Bürsten (z.B. Topfschwämme, ge-
brauchte Schwämme, die noch Reste
von Scheuermitteln enthalten)
Schmutzradierer
scharfe Metallschaber
Stahlwolle
punktuelle Reinigung mit mechani-
schen Reinigungsmitteln
Backofenreiniger
Edelstahl-Spiralen
Reinigung und Pflege
72
Wenn Verschmutzungen länger ein-
wirken, lassen sie sich unter Umstän-
den nicht mehr entfernen. Mehrfache
Verwendung ohne zwischenzeitliche
Reinigung kann zu erhöhtem Reini-
gungsaufwand führen.
Entfernen Sie Verschmutzungen am
besten sofort.
Das Zubehör ist nicht für die Reini-
gung in der Geschirrspülmaschine ge-
eignet.
Tipps
Verschmutzungen durch Obstsaft
oder Kuchenteig von schlecht schlie-
ßenden Backformen lassen sich
leichter entfernen, solange der Gar-
raum noch etwas warm ist.
Zur bequemeren Reinigung können
Sie die Tür aus- und auseinanderbau-
en, die Aufnahmegitter mit FlexiClip-
Vollauszügen (falls vorhanden) aus-
bauen, die katalytisch emaillierte
Rückwand ausbauen sowie den
Oberhitze-/Grillheizkörper herunter-
klappen.
Normale Verschmutzungen
Informationen zur Reinigung der Rück-
wand finden Sie im Kapitel „Ver-
schmutzungen der katalytisch email-
lierten Rückwand“.
Entfernen Sie normale Verschmutzun-
gen am besten sofort mit warmem
Wasser, Handspülmittel und einem
sauberen Schwammtuch oder einem
sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
Entfernen Sie Rückstände von Reini-
gungsmitteln gründlich mit klarem
Wasser.
Dies ist besonders wichtig bei
PerfectClean veredelten Teilen, da
Rückstände von Reinigungsmitteln
den Antihafteffekt beeinträchtigen.
Trocknen Sie die Oberflächen an-
schließend mit einem weichen Tuch.
Dichtung reinigen
Umlaufend um den Garraum befindet
sich als Abdichtung zur Türinnenseite
eine Dichtung.
Die Dichtung kann durch Fettrück-
stände spröde werden und brechen.
Reinigen Sie die Dichtung am besten
nach jedem Garvorgang.
Reinigung und Pflege
73
Hartnäckige Verschmutzungen
(außer FlexiClip-Vollauszüge)
Durch übergelaufene Obstsäfte oder
Bratrückstände können auf emaillier-
ten Oberflächen bleibende farbliche
Veränderungen oder matte Stellen
entstehen. Diese beeinträchtigen
nicht die Gebrauchseigenschaften.
Versuchen Sie nicht, diese Flecken
auf jeden Fall zu entfernen. Verwen-
den Sie nur die beschriebenen Hilfs-
mittel.
Entfernen Sie festgebackene Rück-
stände mit einem Glasschaber oder
mit einer Edelstahl-Spirale (z.B.
Spontex Spirinett), warmem Wasser
und Handspülmittel.
Das katalytische Email wird durch
Backofenreiniger beschädigt. Bauen
Sie die katalytisch emaillierten Teile
aus, bevor Sie Backofenreiniger ver-
wenden.
Tragen Sie bei sehr hartnäckigen Ver-
schmutzungen auf PerfectClean-ver-
edeltem Email den Miele Backofenrei-
niger auf die kalten Oberflächen auf.
Lassen Sie ihn entsprechend der Ver-
packungsangabe einwirken.
Backofenreiniger anderer Hersteller
dürfen nur auf kalte Oberflächen auf-
getragen werden und maximal 10Mi-
nuten einwirken.
Zusätzlich können Sie nach der Ein-
wirkzeit die harte Seite eines Ge-
schirrreinigungsschwammes verwen-
den.
Entfernen Sie Rückstände von Back-
ofenreiniger gründlich mit klarem
Wasser, und trocknen Sie die Ober-
flächen ab.
Hartnäckige Verschmutzungen
an den FlexiClip-Vollauszügen
Das Spezialfett der FlexiClip-Vollaus-
züge wird bei der Reinigung im Ge-
schirrspüler herausgewaschen, wo-
durch sich die Auszugseigenschaften
verschlechtern. Reinigen Sie die
FlexiClip-Vollauszüge niemals im Ge-
schirrspüler.
Bei hartnäckigen Verschmutzungen der
Oberflächen oder Verklebung der Ku-
gellager durch übergelaufenen Obstsaft
gehen Sie folgendermaßen vor:
Weichen Sie die FlexiClip-Vollauszü-
ge kurz (ca. 10Minuten) in heißer
Spülmittellauge ein.
Bei Bedarf verwenden Sie zusätzlich
die harte Seite eines Geschirrreini-
gungsschwammes. Die Kugellager
können Sie mit einer weichen Bürste
reinigen.
Nach der Reinigung können Verfär-
bungen oder Aufhellungen zurückblei-
ben, die die Gebrauchseigenschaften
aber nicht beeinträchtigen.
Reinigung und Pflege
74
Verschmutzungen der kataly-
tisch emaillierten Rückwand
Das katalytische Email reinigt sich bei
hohen Temperaturen selbstständig von
Öl- und Fettverschmutzungen.
Je höher die Temperatur, umso wir-
kungsvoller ist der Vorgang.
Das katalytische Email verliert die
selbstständig wirkenden Reinigungs-
eigenschaften durch Einwirkung von
Scheuermitteln, kratzenden Bürsten
und Schwämmen sowie Backofenrei-
niger.
Bauen Sie die katalytisch emaillierten
Teile aus, bevor Sie Backofenreiniger
verwenden.
Verschmutzungen durch Gewürze,
Zucker oder Ähnliches entfernen
Bauen Sie die Rückwand aus (siehe
Kapitel „Reinigung und Pflege –
Rückwand ausbauen“).
Reinigen Sie sie von Hand mit war-
mem Wasser, Handspülmittel und ei-
ner weichen Bürste.
Spülen Sie die Rückwand gründlich
ab. Lassen Sie sie trocknen, bevor
Sie sie wieder einbauen.
Öl- und Fettverschmutzungen entfer-
nen
Nehmen Sie sämtliches Zubehör (in-
klusive Aufnahmegitter) aus dem Gar-
raum heraus.
Bevor Sie die katalytische Reinigung
starten, entfernen Sie von der Türin-
nenseite und den PerfectClean ver-
edelten Oberflächen grobe Ver-
schmutzungen, damit diese nicht ein-
brennen.
Wählen Sie die Betriebsart Heißluft
plus und 250°C.
Heizen Sie den leeren Garraum min-
destens 1Stunde auf.
Die Dauer richtet sich nach dem Grad
der Verschmutzung.
Wenn das katalytische Email stark mit
Öl oder Fett verschmutzt ist, kann sich
während des Reinigungsprozesses ein
Film im Garraum niederschlagen.
Verbrennungsgefahr! Lassen Sie
den Garraum vor dem Reinigen von
Hand erst abkühlen.
Reinigen Sie abschließend die Türin-
nenseite und den Garraum mit war-
mem Wasser, Handspülmittel und ei-
nem sauberen Schwammtuch oder
einem sauberen, feuchten Mikrofaser-
tuch.
Jedes weitere Aufheizen auf hohe
Temperaturen beseitigt noch vorhan-
dene Verschmutzungen allmählich.
Reinigung und Pflege
75
Tür ausbauen
Die Tür wiegt ca. 11kg.
Die Tür ist durch Halterungen mit den
Türscharnieren verbunden.
Bevor Sie die Tür von diesen Halterun-
gen abziehen können, müssen Sie erst
die Sperrbügel an beiden Türscharnie-
ren entriegeln.
Öffnen Sie die Tür vollständig.
Entriegeln Sie die Sperrbügel, indem
Sie sie bis zum Anschlag drehen.
Ziehen Sie die Tür niemals waage-
recht von den Halterungen, da diese
an den Backofen zurückschlagen.
Ziehen Sie die Tür niemals am Tür-
griff von den Halterungen, da er ab-
brechen könnte.
Schließen Sie die Tür bis zum An-
schlag.
Fassen Sie die Tür seitlich an und zie-
hen Sie sie nach oben von den Halte-
rungen ab. Achten Sie darauf, dass
sie dabei nicht verkantet.
Reinigung und Pflege
76
Tür auseinanderbauen
Die Tür besteht aus einem offenen Sys-
tem von 3 zum Teil wärmereflektierend
beschichteten Glasscheiben.
Im Betrieb wird zusätzlich Luft durch die
Tür geleitet, so dass die Außenscheibe
kühl bleibt.
Wenn sich im Raum zwischen den Tür-
scheiben Verschmutzungen nieder-
schlagen, können Sie die Tür auseinan-
derbauen, um die Innenseiten zu reini-
gen.
Durch Kratzer kann das Glas der Tür-
scheiben zerstört werden. Verwen-
den Sie zur Reinigung der Türschei-
ben keine Scheuermittel, keine har-
ten Schwämme oder Bürsten und
keine scharfen Metallschaber.
Beachten Sie bei der Reinigung der
Türscheiben auch die Hinweise, die
für die Backofenfront gelten.
Die Oberfläche der Aluminium-Profile
wird durch Backofenreiniger beschä-
digt. Reinigen Sie die Teile nur mit
warmem Wasser, Handspülmittel
und einem sauberen Schwammtuch
oder einem sauberen, feuchten Mi-
krofasertuch.
Bewahren Sie die ausgebauten Tür-
scheiben sicher auf, damit sie nicht
zerbrechen.
Reinigung und Pflege
77
Verletzungsgefahr!
Bauen Sie die Tür immer aus, bevor
Sie sie auseinanderbauen.
Legen Sie die Türaußenscheibe auf
eine weiche Unterlage (z.B. ein Ge-
schirrtuch), um Kratzer zu vermeiden.
Es ist sinnvoll, dabei den Griff neben
die Tischkante zu legen, damit die
Türscheibe eben aufliegt und nicht
bei der Reinigung zerbrechen kann.
Öffnen Sie die beiden Arretierungen
für die Türscheiben durch eine Dreh-
bewegung nach außen.
Bauen Sie die Türinnenscheibe aus:
Heben Sie die Türinnenscheibe leicht
an und ziehen Sie sie aus der Kunst-
stoffleiste heraus.
Heben Sie die mittlere Türscheibe
leicht an und ziehen Sie sie heraus.
Ziehen Sie die Dichtprofile von der
Scheibe ab.
Reinigen Sie die Türscheiben und die
anderen Einzelteile mit warmem Was-
ser, Handspülmittel und einem sau-
beren Schwammtuch oder einem
sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
Trocknen Sie die Teile mit einem wei-
chen Tuch.
Reinigung und Pflege
78
Bauen Sie die Tür anschließend wieder
sorgfältig zusammen:
Befestigen Sie die Dichtprofile wieder
an der mittleren Scheibe.
Setzen Sie die mittlere Türscheibe
samt Dichtprofilen ein.
Schieben Sie die Türinnenscheibe,
mit der matt bedruckten Seite nach
unten zeigend, in die Kunststoffleiste
und legen Sie sie zwischen die Arre-
tierungen.
Schließen Sie die beiden Arretierun-
gen für die Türscheiben durch eine
Drehbewegung nach innen.
Die Tür ist wieder zusammengebaut.
Reinigung und Pflege
79
Tür einbauen
Fassen Sie die Tür seitlich an und ste-
cken Sie sie auf die Halterungen der
Scharniere.
Achten Sie darauf, dass sie dabei
nicht verkantet.
Öffnen Sie die Tür vollständig.
Wenn die Sperrbügel nicht verriegelt
sind, kann sich die Tür von den Hal-
terungen lösen und beschädigt wer-
den.
Verriegeln Sie die Sperrbügel unbe-
dingt wieder.
Verriegeln Sie die Sperrbügel wieder,
indem Sie sie bis zum Anschlag in die
Waagerechte drehen.
Reinigung und Pflege
80
Aufnahmegitter mit FlexiClip-
Vollauszügen ausbauen
Sie können die Aufnahmegitter zusam-
men mit den FlexiClip-Vollauszügen
(falls vorhanden) ausbauen.
Wenn Sie die FlexiClip-Vollauszüge vor-
her separat ausbauen wollen, folgen Sie
den Hinweisen im Kapitel „Ausstattung
– FlexiClip-Vollauszüge ein- und aus-
bauen“.
Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschal-
tet sein. Der Garraum muss abge-
kühlt sein.
Ziehen Sie die Aufnahmegitter vorn
aus der Befestigung (1.) und nehmen
Sie sie heraus (2.).
Der Einbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
Bauen Sie die Teile sorgfältig ein.
Rückwand ausbauen
Verletzungsgefahr!
Verwenden Sie den Backofen nie-
mals ohne Rückwand.
Sie können die Rückwand zu Reini-
gungszwecken ausbauen.
Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschal-
tet sein. Der Garraum muss abge-
kühlt sein.
Trennen Sie den Backofen elektrisch
vom Netz. Ziehen Sie dazu den Netz-
stecker oder schalten Sie die Siche-
rung der Elektroinstallation aus.
Bauen Sie die Aufnahmegitter aus.
Lösen Sie die vier Schrauben an den
Ecken der Rückwand und nehmen
Sie die Rückwand heraus.
Reinigen Sie die Rückwand (siehe
Kapitel „Verschmutzungen der kataly-
tisch emaillierten Rückwand“).
Der Einbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
Bauen Sie die Rückwand sorgfältig
ein.
Die Öffnungen müssen so angeordnet
sein, wie im Kapitel „Übersicht Back-
ofen“ dargestellt.
Bauen Sie die Aufnahmegitter ein.
Heben Sie die Trennung des Back-
ofens vom Elektronetz wieder auf.
Reinigung und Pflege
81
Oberhitze-/Grillheizkörper her-
unterklappen
Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschal-
tet sein. Der Garraum muss abge-
kühlt sein.
Bauen Sie die Aufnahmegitter aus.
Lösen Sie die Flügelmutter.
Der Oberhitze-/Grillheizkörper kann
beschädigt werden.
Drücken Sie den Oberhitze-/Grillheiz-
körper niemals mit Gewalt herunter.
Klappen Sie den Oberhitze-/Grillheiz-
körper vorsichtig herunter.
Nun können Sie die Garraumdecke rei-
nigen.
Klappen Sie den Oberhitze-/Grillheiz-
körper hoch und schrauben Sie die
Flügelmutter wieder fest.
Bauen Sie die Aufnahmegitter ein.
Was tun, wenn ...
82
Sie können die meisten Störungen und Fehler, zu denen es im täglichen Betrieb
kommen kann, selbst beheben. In vielen Fällen können Sie Zeit und Kosten spa-
ren, da Sie nicht den Kundendienst rufen müssen.
Die nachfolgenden Tabellen sollen Ihnen dabei helfen, die Ursachen einer Störung
oder eines Fehlers zu finden und zu beseitigen.
Problem Ursache und Behebung
Das Display ist dunkel. Der Backofen hat keinen Strom.
Prüfen Sie, ob die Sicherung der Elektroinstallation
ausgelöst hat. Rufen Sie eine Elektro-Fachkraft
oder den Miele Kundendienst.
Der Garraum wird nicht
heiß.
Sie haben nur eine Betriebsart oder eine Temperatur
gewählt.
Wählen Sie eine Betriebsart und eine Temperatur.
Die Inbetriebnahmesperre ist eingeschaltet.
Schalten Sie die Inbetriebnahmesperre aus (siehe
Kapitel „Zeitschaltuhr – Einstellungen ändern“).
Der Backofen hat keinen Strom.
Prüfen Sie, ob die Sicherung der Elektroinstallation
ausgelöst hat. Rufen Sie eine Elektro-Fachkraft
oder den Miele Kundendienst.
 blinkt im Display. Das Elektronetz war ausgefallen.
Stellen Sie die Tageszeit neu ein (siehe Kapitel
„Erste Inbetriebnahme“).
Auch Zeiten für Garvorgänge müssen neu einge-
geben werden.
Was tun, wenn ...
83
Problem Ursache und Behebung
Nach einem Garvorgang
ist ein Betriebsgeräusch
zu hören.
Nach einem Garvorgang läuft das Kühlgebläse nach,
damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der
Bedienblende oder am Umbauschrank nieder-
schlagen kann.
Dieser Kühlgebläsenachlauf schaltet automatisch
nach einer gewissen Zeit aus.
Auf dem katalytischen
Email befinden sich
rostfarbene Verschmut-
zungen.
Verschmutzungen durch Gewürze, Zucker oder Ähnli-
ches werden durch den katalytischen Reinigungspro-
zess nicht entfernt.
Bauen Sie die katalytisch emaillierten Teile aus und
entfernen Sie diese Verschmutzungen mit warmem
Wasser, Handspülmittel und einer weichen Bürste
(siehe Kapitel „Verschmutzungen der katalytisch
emaillierten Rückwand“).
Der Kuchen/das Ge-
bäck ist nach der in der
Backtabelle angegebe-
nen Zeit noch nicht gar.
Die gewählte Temperatur weicht vom Rezept ab.
Wählen Sie die dem Rezept entsprechende Tem-
peratur.
Die Zutatenmengen weichen vom Rezept ab.
Prüfen Sie, ob Sie das Rezept verändert haben.
Durch Zugabe von mehr Flüssigkeit oder Eiern
wird der Teig feuchter und benötigt eine längere
Backzeit.
Der Kuchen/das Ge-
bäck hat Bräunungsun-
terschiede.
Eine falsche Temperatur oder Ebene wurde gewählt.
Ein gewisser Unterschied in der Bräunung ist im-
mer vorhanden. Prüfen Sie bei einem sehr großen
Bräunungsunterschied, ob Sie die richtige Tempe-
ratur und Ebene gewählt haben.
Material oder Farbe der Backform sind nicht auf die
Betriebsart abgestimmt.
In der Betriebsart Ober-/Unterhitze sind helle
oder blanke Backformen nicht so gut geeignet.
Verwenden Sie matte, dunkle Backformen.
Was tun, wenn ...
84
Problem Ursache und Behebung
Die FlexiClip-Vollauszü-
ge lassen sich schwer
einschieben oder he-
rausziehen.
In den Kugellagern der FlexiClip-Vollauszüge ist nicht
genügend Fett.
Fetten Sie die Kugellager mit dem Miele Spezialfett
nach.
Nur das Miele Spezialfett ist auf die hohen Tempe-
raturen im Garraum abgestimmt. Andere Fette
können beim Aufheizen verharzen und die Flexi-
Clip-Vollauszüge verkleben. Sie erhalten das Miele
Spezialfett über ihren Miele Fachhändler oder den
Miele Kundendienst.
Die obere Garraumbe-
leuchtung schaltet nicht
ein.
Die Halogenlampe ist defekt.
Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der
Garraum muss abgekühlt sein.
Trennen Sie den Backofen elektrisch vom Netz.
Ziehen Sie dazu den Netzstecker oder schalten Sie
die Sicherung der Elektroinstallation aus.
Lösen Sie die Lampenabdeckung mit einer Vier-
teldrehung nach links und ziehen Sie sie mit dem
Dichtring nach unten aus dem Gehäuse heraus.
Wechseln Sie die Halogenlampe aus (Os-
ram66725 AM/A, 230V, 25W, Sockel G9).
Setzen Sie die Lampenabdeckung mit Dichtring in
das Gehäuse ein und befestigen Sie sie durch Dre-
hung nach rechts.
Heben Sie die Trennung des Backofens vom Elek-
tronetz wieder auf.
Sie haben die Betriebsart Bräunungsgaren ge-
wählt. In dieser Betriebsart schaltet die Garraumbe-
leuchtung nicht ein.
Kundendienst
85
Kontakt bei Störungen
Bei Störungen, die Sie nicht selbst be-
heben können, benachrichtigen Sie Ih-
ren Miele Fachhändler oder den Miele
Kundendienst.
Die Telefonnummer des Miele Kun-
dendienstes finden Sie am Ende die-
ses Dokumentes.
Der Kundendienst benötigt die Modell-
bezeichnung und die Fabrikationsnum-
mer. Beide Angaben finden Sie auf dem
Typenschild.
Diese Informationen finden Sie auf dem
Typenschild, das bei geöffneter Tür auf
dem Frontrahmen zu sehen ist.
Garantie
Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre.
Weitere Informationen entnehmen Sie
den mitgelieferten Garantiebedingun-
gen.
Elektroanschluss
86
Verletzungsgefahr!
Durch unsachgemäße Installations-
und Wartungsarbeiten oder Repara-
turen können erhebliche Gefahren für
den Benutzer entstehen, für die Miele
nicht haftet.
Der Anschluss an das Elektronetz
darf nur von einer qualifizierten Elek-
tro-Fachkraft durchgeführt werden,
die die landesüblichen Vorschriften
und die Zusatz-Vorschriften der örtli-
chen Elektro-Versorgungsunterneh-
men genau kennt und sorgfältig ein-
hält.
Der Anschluss darf nur an eine nach
VDE0100 ausgeführte Elektroanlage er-
folgen.
Der Anschluss an eine Steckdose
(nach VDE0701) ist zu empfehlen, da er
die Trennung vom Elektronetz im Kun-
dendienstfall erleichtert.
Falls für den Benutzer die Steckdose
nicht mehr zugänglich oder ein Festan-
schluss vorgesehen ist, muss installati-
onsseitig eine Trennvorrichtung für je-
den Pol vorhanden sein.
Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit
einer Kontaktöffnung von mindestens
3mm. Dazu gehören LS-Schalter, Si-
cherungen und Schütze (EN60335).
Anschlussdaten
Die erforderlichen Anschlussdaten fin-
den Sie auf dem Typenschild, das bei
geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu
sehen ist.
Diese Angaben müssen mit denen des
Elektronetzes übereinstimmen.
Geben Sie bei Rückfragen an Miele
immer Folgendes an:
Modellbezeichnung
Fabrikationsnummer
Anschlussdaten (Netzspannung/Fre-
quenz/maximaler Anschlusswert)
Bei Anschlussänderung oder Aus-
tausch der Anschlussleitung muss
der Kabeltyp H05VV-F mit geeigne-
tem Querschnitt verwendet werden.
Elektroanschluss
87
Backofen
Der Backofen ist mit einer ca. 1,7 m
langen 3-adrigen Anschlussleitung aus-
gerüstet und muss entsprechend dem
Anschlussschema angeschlossen wer-
den.
Maximaler Anschlusswert: siehe Typen-
schild.
Bei Anschlussänderung oder Aus-
tausch der Anschlussleitung muss
der Kabeltyp H 05 VV-F mit geeigne-
tem Querschnitt verwendet werden.
Anschluss 1N AC 220-240 V
PE = grün/gelb (green/yellow)
L1 = braun (brown)
N = blau (blue)
Anschlussschema
Maßskizzen für den Einbau
88
Abmessungen und Schrankausschnitt
Die Maßangaben erfolgen in mm.
Einbau in einen Unterschrank
Die Ausgleichsleiste HAL (90 cm) ist nur für den Einbau in einem Unterschrank er-
forderlich und als nachkaufbares Zubehör erhältlich.
Befestigen Sie die Ausgleichsleiste HAL im Schrankausschnitt unterhalb der Ar-
beitsplatte (siehe unteren Teil der Abbildung).
* Backofen mit Glasfront
** Backofen mit Metallfront
Maßskizzen für den Einbau
89
Einbau in einen Hochschrank
* Backofen mit Glasfront
** Backofen mit Metallfront
Maßskizzen für den Einbau
90
Detailmaße der Backofenfront
Die Maßangaben erfolgen in mm.
A42mm
BBackofen mit Glasfront: 2,2mm
Backofen mit Metallfront: 1,2mm
Einbau Backofen
91
Der Backofen darf nur im einge-
bauten Zustand betrieben werden.
Der Backofen benötigt für den ein-
wandfreien Betrieb eine ausreichen-
de Kühlluftzufuhr. Die erforderliche
Kühlluft darf nicht durch andere Wär-
mequellen (z.B. Festbrennstoff-Öfen)
übermäßig erwärmt werden.
Beachten Sie beim Einbau unbe-
dingt:
Bauen Sie im Umbauschrank keine
Rückwand ein.
Stellen Sie sicher, dass der Zwi-
schenboden, auf den der Backofen
gestellt wird, nicht an der Wand an-
liegt.
Montieren Sie keine Wärmeschutz-
leisten an den Seitenwänden des
Umbauschrankes.
Vor dem Einbau
Stellen Sie sicher, dass die Netzan-
schlussdose spannungslos ist.
Backofen einbauen
Schließen Sie den Backofen elek-
trisch an.
Die Tür kann beschädigt werden,
wenn Sie den Backofen am Türgriff
tragen.
Verwenden Sie zum Tragen die Tra-
gebügel seitlich am Gehäuse.
Es ist sinnvoll, vor dem Einbau die Tür
auszubauen (siehe Kapitel „Reinigung
und Pflege – Tür ausbauen“) und das
Zubehör herauszunehmen. Der Back-
ofen ist dann leichter, wenn Sie ihn in
den Umbauschrank schieben, und Sie
tragen ihn nicht aus Versehen am Tür-
griff.
Entfernen Sie die seitlichen Tragebü-
gel.
Schieben Sie den Backofen in den
Umbauschrank und richten Sie ihn
aus.
Öffnen Sie die Tür, wenn Sie sie nicht
ausgebaut haben.
Befestigen Sie den Backofen mit den
mitgelieferten Schrauben an den Sei-
tenwänden des Umbauschrankes.
Bauen Sie die Tür gegebenenfalls
wieder ein (siehe Kapitel „Reinigung
und Pflege – Tür einbauen“).
Angaben für Prüfinstitute
92
Prüfspeisen nach EN60350-1
Prüfspeisen Zubehör
[°C] *
[min] Vorheizen
Spritzgebäck 1Blech 140 1 30–45 nein
160 4) 2 20–30 ja
2Bleche 1) 140 1+3 35–45 nein
Small Cakes
1Blech 150 4) 1 20–30 ja
160 4) 2 18–25 ja
2Bleche 140 1+3 40–50 nein
Wasserbiskuit Springform 2)
26cm
170 1 20–30 nein
3) 150–170 4) 1 20–45 ja
Apfelkuchen
(Applepie) Springform 2)
20cm
160 1 85–95 nein
170 1 95–105 nein
Toast Rost 2 5–8 ja
Burger
Rost und Univer-
salblech 3 5)
1. Seite:
12–20
2. Seite:
7–12
ja, 5Minu-
ten
Betriebsart / Temperatur / Ebene / Garzeit
Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Grill
*Verwenden Sie nicht die FlexiClip-Vollauszüge (falls vorhanden).
1) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut
bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
2) Verwenden Sie eine matte, dunkle Backform und stellen Sie sie auf den Rost.
3) Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperatur und prüfen Sie das Gargut nach
der kürzeren Garzeit.
4) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufhei-
zen.
5) Schieben Sie nur den Rost in Ebene3 ein und das Universalblech in Ebene1.
Angaben für Prüfinstitute
93
Energieeffizienzklasse
Die Ermittlung der Energieeffizienzklasse erfolgt nach EN60350-1.
Energieeffizienzklasse: A
Beachten Sie nachfolgende Hinweise bei der Durchführung der Messung:
Die Messung erfolgt in der Betriebsart Bräunungsgaren.
Während der Messung befindet sich nur das für die Messung benötigte Zubehör
im Garraum.
Verwenden Sie kein weiteres eventuell vorhandenes Zubehör wie FlexiClip-Voll-
auszüge oder katalytisch beschichtete Teile wie die Seitenwände oder das De-
ckenblech.
Eine wichtige Voraussetzung für die Ermittlung der Energieeffizienzklasse ist,
dass die Tür während der Messung dicht geschlossen ist.
Je nach verwendeten Messelementen kann die Dichtfunktion der Türdichtung
mehr oder weniger beeinträchtigt werden. Dies hat negative Auswirkungen auf
das Messergebnis.
Dieser Mangel ist durch Andrücken der Tür auszugleichen. Dazu können unter
ungünstigen Umständen auch geeignete technische Hilfsmittel notwendig wer-
den. Dieser Mangel tritt im normalen praktischen Gebrauch nicht auf.
Datenblätter für Haushaltsbacköfen
Nachfolgend sind die Datenblätter der in dieser Gebrauchs- und Montageanwei-
sung beschriebenen Modelle angehängt.
Angaben für Prüfinstitute
94
Datenblatt für Haushaltsbacköfen
nach delegierter Verordnung (EU) Nr. 65/2014 und Verordnung (EU) Nr. 66/2014
MIELE
Modellname / -kennzeichen H6290B
Energieeffizienzindex/Garraum (EEIcavity) 106,7
Energieeffizienzklasse/Garraum
A+++ (höchste Effizienz) bis D (niedrigste Effizienz) A
Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im konventionellen Modus 1,45 kWh
Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im Umluft-Modus 0,99 kWh
Zahl der Garräume 1
Wärmequellen pro Garraum electric
Volumen des Garraums 90 l
Masse des Gerätes 64,0 kg
94

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