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7 Prüfung der statischen Stabilität vor der Inbetriebnahme
Nach der Montage eines Sitzsystems muss die Stabilität des Komplettproduktes überprüft werden.
Sollte die statische Standsicherheit kleiner als 10° sein, so müssen gemäß EN 12183 der Benutzer und/
oder die Begleitperson hierüber mit einem klaren Warnhinweis informiert werden, damit entsprechende
Vorsichtsmaßnahmen zur Sicherheit des Benutzers getroffen werden können.
8 Verstell- und Anpassmöglichkeiten
Sitzkantelung
Abbildung 7 Abbildung 8
Neigen und Aufrichten - Sie können den Sitz Ihres Sitzschalenuntergestells um bis zu ca. 35° nach
hinten neigen (Abb.8), indem Sie den Auslösehebel (Abb. 7) drücken. Dadurch wird die Blockierung der
Gasdruckfeder aufgehoben. Haben Sie die gewünschte Sitzneigung erreicht, können Sie die Gasdruckfeder
wieder blockieren, indem Sie den Finger vom Auslösehebel nehmen.
- Achten Sie darauf, dass eine Neigung des Sitzes nur bei ausgeklapptem Kippschutz erfolgen darf.
- Bei der Verwendung von 22” und 24”-Rädern sind Einschränkungen im Neigungswinkel vorhanden
(siehe Technische Daten).
Abbildung 9 Abbildung 10
Transport
Minimierung der Abmaße - Wenn Ihr Sitzschalenuntergestell und die verwendete Sitzschale mit
einem Wechseladaptersystem mit Schnellverschluss ausgestattet sind, haben Sie die Möglichkeit das
Sitzschalenuntergestell z.B. zum Transport im Auto handlicher zu gestalten. Nehmen Sie dazu zunächst das
Sitzsystem und die Fußbänke vom Untergestell ab. Ziehen Sie das Arretierungsband (Abb. 9, Pos. A) und
klappen Sie den Rückenrahmen nach vorne, so dass er auf den Sitzrohren zu liegen kommt (Abb. 10). Beim
Aufklappen muss der Zapfen (Abb. 9, Pos. B) in die dafür vorgesehenen Bohrungen (Abb. 9, Pos. C) einrasten.
Achten Sie darauf, dass der Rücken beim Entfalten auf beiden Seiten vollständig einrastet.
Sicherung im Fahrzeug - Der Rahmen ist mit vier Halteösen ausgestattet (Abb. 10, Pos. A). Wenn Sie das
Sitzschalenuntergestell mit Gurten sichern wollen, benutzen Sie nur diese Befestigungspunkte.
B
A
A
A
C